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Inhaltsverzeichnis

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Forschung zur Bibel, Echter Verlag
    Autor Titel EUR   Jahr
147 978-3-429-06899-8 Hubertus Kerscher Die Figur Jeremia und ihre frühe christologische Rezeption.
zur Beschreibung
42,00 Warenkorb 2026
146 978-3-429-06709-0 Peter Riede Mensch und Acker. Zur Bedeutung von Adamah in der nichtpriesterlichen Urgeschichte (Gen 2–8*)
zur Beschreibung
44,00 Warenkorb 2026
145 978-3-429-06709-0 Peter Riede Bei Gott ist Rettung. Studien zur Theologie und Anthropologie des Zwölfprophetenbuches.
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29,00 Warenkorb 2024
144 978-3-429-05945-3 Michael Hubbert Das Heil unseres Gottes schauen.
zur Beschreibung
29,00 Warenkorb 2024
143 978-3-429-05927-9 Constant Leke Ngolefac Charism in the Church. Pauline orientation and actual dynamics
zur Beschreibung
59,90 Warenkorb 2024
142 978-3-429-05868-5 Peter Riede Solarisierung im Amosbuch? Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs
zur Beschreibung
29,00 Warenkorb 2023
141 978-3-429-05837-1 Li Jiangang Wege des Glaubens. Biographische Dramen im Johannesevangelium
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48,00 Warenkorb 2023
140 978-3-429-05554-7 Peter Riede Kostbarer Boden – Liebliches Land. Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie
zur Beschreibung
25,00 Warenkorb 2020
139 978-3-429-05536-3 Dieter G. Jung Jojada – ein literarisches und theologisches Universalwerkzeug. Exegetische Studien zur Textfigur des Priesters Jojada in 2 Kön 11-12 und 2 Chr 22,10-24,27
zur Beschreibung
48,00 Warenkorb 2020
138 978-3-429-05481-6 Sven Voigt Menschenrecht und Gottesweisung. Zu Tradition und Interpretation der Prophetie des Amos in den Völkersprüchen Amos 1-2
zur Beschreibung
34,00 Warenkorb 2020
137 978-3-429-05373-4 Katja Hess Rhetor, Philosoph, Geistträger. Die Bildungsthematik in der lukanischen Paulusdarstellung
zur Beschreibung
42,00 Warenkorb 2019
136 978-3-429-04474-9 Nicole Katrin Rüttgers Gott als Vater im Jeremiabuch
zur Beschreibung
30,00 Warenkorb 2019
135 978-3-429-04400-8 Thomas Karimundackal A Call to Dommitment. An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32
zur Beschreibung
30,00 Warenkorb 2017
134 978-3-429-04317-9 Jin Man Chung Gottes Weg mit den Menschen. Zur Verbindung von Christologie und Ekklesiologie im Matthäusevangelium
zur Beschreibung
42,00 Warenkorb 2017
132 978-3-429-03827-4 Giscard Hakizimana Der Mensch als Gefährte Gottes. Untersuchungen zu Struktur und Theologie von Psalm 139
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30,00 Warenkorb 2015
131 978-3-429-03804-5 Thomas Frauenlob Die Gestalt der Zwölf-Apostel im Lukasevangelium. Israel, Jesus und die Zwölf-Apostel im ersten Teil des lukanischen Doppelwerks
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36,00 Warenkorb 2015
130 978-3-429-03646-1 Maria-Irma Seewann Tag des Herrn und Parusie. 2 Thess in der Kontroverse
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42,00 2013
129 978-3-429-03641-6 Sandra Labouvie Gottesknecht und neuer David. Der Heilsmittler für Zion und seine Frohbotschaft nach Jesaja 60-62
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36,00 2013
128 978-3-429-03634-8 Peter Riede Bilder der Vergänglichkeit. Studien zur alttestamentlichen Mottenmetaphorik
zur Beschreibung
20,00 2013
127 978-3-429-03621-8 Florian Markter Transformationen. Zur Anthropologie des Propheten Ezechiel unter besonderer Berücksichtigung des Motivs Herz
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30,00 2013
126 978-3-429-03526-6 Stephan Münch Das Geschenk der Einfachheit. 2 Korinther 8,1-15 und 9,6-15 als Hinführung zu dieser Gabe     2012
125 978-3-429-03505-1 Ignatius M. C. Obinwa I Shall Feed Them with Good Pasture (Ezek 34:14). The Shepherd Motif in Ezekiel 34: Its Theological Import and Socio-political Implications     2012
124 978-3-429-03384-2 Alban Rüttenauer Und ihr wollt das Land besitzen? (Ez 33,25). Ezechiels Umgang mit repräsentativen Redensarten
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    2010
123 978-3-429-03319-4 Alain Decorzant Vom Gericht zum Erbarmen. Text und Theologie von Micha 6–7
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    2010
122 978-3-429-03303-3 Norbert Baumert NOMOS und andere Vorarbeiten zur Reihe "Paulus neu gelesen".  (Paulus neu gelesen, Band 4)
zur Beschreibung
    2010
121 978-3-429-03179-4 Peter Riede Ich mache dich zur festen Stadt. Zum Prophetenbild von Jeremia 1,18f und 15,20
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  2009
120 978-3-429-03151-0 Bernd Repschinski Nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen. Das jüdische Gesetz in den synoptischen Jesuserzählungen
zur Beschreibung
     
119  978-3-429-03073-5 Esther Brünenberg Der Mensch in Gottes Herrlichkeit. Psalm 8 und seine Rezeption im Neuen Testament.
zur Beschreibung
    2009
118 978-3-429-03010-0 Lothar Ruppert Genesis. Ein kritischer und theologischer Kommentar. 4. Teilband: Gen 37,1-50,26
zur Beschreibung
48,-- 2008
117 978-3-429-02991-3 Niko Bilic Jerusalem an jenem Tag. Text und Botschaft von Sach 12-14
zur Beschreibung
    2008
116 978-3-429-02962-3 Melanie Peetz Abigajil, die Prophetin: Mit Klugheit und Schönheit für Gewaltverzicht. Eine exegetische Untersuchung zu 1Sam 25.
zur Beschreibung
    2006
113   978-3-429-02919-7  Josef Schmidt Gesetzesfreie Heilsverkündigung im Evangelium nach Matthäus. Das Apostelkonzil (Apg 15) als historischer und theologischer Bezugspunkt für die Theologie des Matthäusevangeliums
zur Beschreibung
48,00  Warenkorb  2007 
104 978-3-429-02687-5 Volckmar Remstaller Fremdvölkersprüche des Ezechielbuches.
zur Beschreibung
30,00 Warenkorb 2005
102 978-3-429-02734-6 Lothar Ruppert Genesis. 3. Teilband: Gen 25,19-36,43
zur Beschreibung 
    2005
98 3-429-02461-7
978-3-429-02461-1
Lothar Ruppert Genesis. 2. Teilband. Gen 11,27-25,18. Ein kritischer und theologischer Kommentar
zur Seite Genesis 11-22
36,80 2002
97 3-429-02264-9 Sebastian Schneider Vollendung des Auferstehens. Eine exegetische Untersuchung von 1. Kor.15, 51-52 und 1. Thess. 4, 13-18     2000
96 3-429-02247-9 Petrus J. Gräbe Der neue Bund in der frühchristlichen Literatur. Unter Berücksichtigung der alttestamentlich-jüdischen Voraussetzungen     2001
95 3-429-02335-1
978-3-429-02335-5
Hans F. Fuhs Das Buch der Sprichwörter. Ein Kommentar
zur Beschreibung
24,50 2001
94 3-429-02189-8
978-3-429-02189-4
Georg Scheuermann Das Jobeljahr im Wandel. Untersuchungen zu Erlassjahr- und Jobeljahrtexten aus vier Jahrhunderten     2000
93 3-429-02145-6
978-3-429-02145-0
Rudolf Mosis Gesammelte Aufsätze zum Alten Testament
zur Beschreibung
24,50 1999
92 3-429-02144-8 Martin Mark Meine Stärke und mein Schutz ist der Herr. Poetologisch-theologische Studie zu Psalm 118     1999
91 3-429-02119-7
978-3-429-02119-1
Maksimilijan Matjaz Furcht und Gotteserfahrung. Die Bedeutung des Furchtmotivs für die Christologie des Markus
zur Beschreibung
    1999
90 3-429-02118-9 Otto Kaiser Studien zur Literaturgeschichte des Alten Testaments 1999
89 3-429-02041-7 M. Margareta Gruber Herrlichkeit in der Schwachheit. Eine Auslegung der Apologie des Zweiten Korintherbriefes 2. Kor. 2,14 - 6,13     1998
88 3-429-02013-1 Friedrich Diedrich (Hrsg.) Ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil (Jesaja 45,7). Studien zur Botschaft des Propheten. Festschrift für Lothar Ruppert zum 65. Geburtstag.     1998
87 3-429-02012-3
978-3-429-02012-5
Joachim Becker Der Ich-Bericht des Nehemiabuches als chronistische Gestaltung     1998
86 978-3-429-01994-5 Jutta Bickmann Kommunikation gegen den Tod. Studien zur paulinischen Briefpragmatik am Beispiel des ersten Thessalonicherbriefes
zur Beschreibung
    1998
85 3-429-01978-8 Maria Neubrand Abraham - Vater von Juden und Nichtjuden. Eine exegetische Studie zu Römer 4     1998
84 3-429-01979-6 Alois Schenk-Ziegler Correctio fraterna im Neuen Testament. Die "brüderliche Zurechtweisung" in biblischen, frühjüdischen und hellenistischen Schriften     1998
83 3-429-01933-8 Renate Egger-Wenzel Von der Freiheit Gottes, anders zu sein. Eine exegetische Untersuchung     1997
82 3-429-01929-x Martin Gaukesbrink Die Sühnetradition bei Paulus. Rezeption und theologischer Stellenwert     1997
81 3-429-01861-7 Ulrich Kmiecik Der Menschensohn im Markusevangelium     1997
80 3-429-01826-9 Clemens Hergenröder Wir schauten seine Herrlichkeit 40,90  
79 3-429-01792-0
978-3-429-01792-7
Franz Sedlmeier Jerusalem - Jahwes Bau, Unterwegs zu Komposition und Theologie von Psalm 147 24,50 1996
78 3-429-01778-5 Winfried Verburg Endzeit und Entschlafene. Syntaktisch-sigmatische, semantische und pragmatische Analyse von 1. Korinther 15 24,50 1996
77 3-429-01764-5 Georg Scheuermann Gemeinde im Umbruch. Eine sozialgeschichtliche Studie zum Matthäusevangelium 19,90 1996
76 978-3-429-01748-4 Eva Salm Juda und Tamar. Eine exegetische Studie zu Gen 38
zur Beschreibung
19,90 1995
74 3-429-01636-3 Burkard M. Zapff Schriftgelehrte Prophetie. Jes 13 und die Komposition des Jesajabuches. Ein Beitrag zur Erforschung der Redaktionsgeschichte des Jesajabuches     1994
70 3-429-01451-4
978-3-429-01451-3
Lothar Ruppert Genesis. 1. Teilband. Gen 1,1-11,26
zur Beschreibung
32,80 Warenkorb 1992
62 3-429-01258-9 Herbert Mölle Genesis 15. Eine Erzählung von den Anfängen Israels     1989
60 3-429-01174-4
978-3-429-01174-4
Alfons/Deissler/Fabry Beiträge zur Psalmenforschung. Psalm 2 und Psalm 22 / zur Beschreibung 24,50 1988
27   Friedrich Diedrich Die Anspielung auf die Jakob Tradition in Hosea 12,1 - 13,3. Ein literaturwissenschaftlicher Beitrag zur Exegese früher Propheten Texte     1977
7   Franz Schicklberger Die Ladeerzählungen des ersten Samuel - Buches. Eine literaturwissenschaftliche und theologiegeschichtliche Untersuchung     1973
    Peter Weimar Untersuchungen zur priesterschriftlichen Exodusgeschichte   1973
978-3-429-06899-8 Hubertus Kerscher
Die Figur Jeremia und ihre frühe christologische Rezeption

Echter Verlag, 2026, 366 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-06899-8
42,00 EUR
Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 147
Jeremia ist eine der eindrücklichsten Gestalten des Alten Testaments. In einem dichten Geflecht "biographischer" Elemente profiliert das Jeremiabuch seinen Protagonisten in seltener Ausführlichkeit. Diese komplexe Figurenkonzeption erfährt bereits in frühchristlichen und antiken Erzählungen auch eine christologische Deutung: Das Matthäusevangelium zieht eine bewusste Analogie zwischen Jesus und der Figur des Propheten (vgl. Mt 16,14), welche ein Paradigma des dortigen Prophetenbildes ist. In der Vita Jeremiae (VP 2) und den Paralipomena Jeremiou (ParJer 9) wird die Figur schließlich als Vorausbild Jesu, Märtyrer und christlicher Prophet adaptiert. Dabei wird Jeremia nie auf das stereotype Bild eines "Unheilspropheten" reduziert. Auf der Basis einer narratologischen Figurenanalyse des Jeremiabuchs der Septuaginta zeigt die Studie, wie dessen Propheten-"Biographie" ihre christologische Rezeption in den genannten Texten prägt.
978-3-429-06709-0 Peter Riede
Mensch und Acker
Zur Bedeutung von Adamah in der nichtpriesterlichen Urgeschichte (Gen 2–8*) .
Echter Verlag, 2026, 304 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-06709-0
44,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 146
Wie ein „roter Faden“ (W. Zimmerli) durchzieht das Motiv des Ackers die nichtpriesterliche Urgeschichte. Aus dem Ackerboden ist der Mensch (ebenso wie die Tiere) erschaffen, er ist einerseits Ernährungs- und Lebensgrundlage. Andererseits zeigt sich auch die gestörte Beziehung des Menschen zu dieser Basis der Existenz, wenn in der Kaingeschichte das Blut des getöteten Bruders Abel den Acker kontaminiert und dieser seine lebensfördernde Kraft verliert oder wenn in der Fluterzählung der von den Wassern überflutete Acker als Lebensort und Nahrungsquelle des Menschen verlorengeht. Erst das nachsintflutliche Versprechen Gottes, den Acker künftig in seinen lebenserhaltenden Funktionen nicht mehr zu mindern, setzt die enge Beziehung zwischen Mensch und Acker wieder in Kraft (Gen 8,21).
Die Studie geht unter Berücksichtigung anderer Land-/Erdbegriffe allen einschlägigen „Acker“-Stellen nach und versucht, auch damit in unmittelbarer Verbindung stehende Themen wie Bewässerung, Bewuchs, Bearbeitung, Bewahrung, Besiedlung und Segen und Fluch aufzugreifen. Auch für den „dunkelste[n] Vers … der Genesis“ (O. Proksch) Gen 4,7 und das damit verbundene Problem der Sünde Kains enthält die Studie eine neue Deutung und versucht, diese umstrittene Passage der nichtpriesterlichen Urgeschichte in deren Gesamtkontext einzuordnen. Diese Arbeit knüpft an die Vorstudie zur alttestamentlichen Agrotheologie (vgl. Forschung zur Bibel 140, 2020) an und führt sie durch die thematische Zuspitzung auf einen Zentraltext alttestamentlicher Theologie und Anthropologie weiter.
978-3-429-06709-0 Peter Riede
Bei Gott ist Rettung
 
Echter Verlag, 2024, 164 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-06709-0
29,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 145
Studien zur Theologie und Anthropologie des Zwölfprophetenbuches.
Die in diesem Band gesammelten fünf Aufsätze, von denen einer bislang unveröffentlicht ist, wenden sich Grundsatzfragen des Zwölfprophetenbuches sowie speziellen Themen zu, die die Bücher Obadja und Jona entalten.Zu Beginn stehen zwei Studien zu den Zeiterfahrungen in den Büchern Amos und Micha und zur Bedeutung der "gottgemäßen" Stadt. Danach folgt eine dritte Analyse zum Buch Obadja mit dem Kontrast zwischen den Bergen Esaus und Zion und die sich in diesen Ambivalenzen jeweils ausdrückenden besonderen theologischen Qualifikationen. Die vierte Studie wendet sich dem das Buch Jona bestimmenden Gegensatz von Tod und Leben zu, der sowohl an der Gestalt des Jona wie auch der Schilderung der Niniviten deutlich wird. Auch der letzte Aufsatz zu Jona 2,9 widmet sich einer theologischen Divergenz, wenn dem Trügerisch-Nichtigen die Gnade und Freundlichkeit des wahren Gottes JHWH gegenübergestellt wird.
978-3-429-05945-3
Michael Hubbert
Das Heil unseres Gottes schauen

Echter Verlag, 2024, 260 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05945-3
29,00 EUR
Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 144
Der Autor untersucht vier Perikopen im Alten und Neuen Testament: Ps 98; Jes 52,7-10; Lk 2,29-32 und 3,4-6. Sein Ziel ist es, den Gedanken des Heils anhand des Theologumenons "Das Heil unseres Gottes schauen" als Zusage und Versprechen Gottes an die Menschen in einer kanonisch-intertextuellen exegetischen Untersuchung nachzuvollziehen. Es geht dabei insbesondere darum, den Begriff des Heils in seiner Dialektik von eschatologischer Zusage einerseits und keimhafter Erfahrung im Hier und Jetzt andererseits auszuleuchten - eine Dialektik, die in der Wendung "das Heil unseres Gottes schauen" angelegt ist. In den vier Perikopen kommt dieser Wendung vor.Methodologisch verortet sich die Untersuchung im Bereich von Georg Steins Ansatz einer kanonisch-intertextuellen Lektüre, der seinerseits in literaturtheoretischer Hinsicht auf den Konzeptionen von Intertextualität nach Michail M. Bachtin und Julia Kristeva basiert und andererseits bibeltheologisch auf Brevard S. Childs Ansatz einer kanonischen Exegese beruht.
Blick ins Buch
978-3-429-05927-9 Constant Leke Ngolefac
Charism in the Church
Pauline orientation and actual dynamics
Echter Verlag, 2024, 900 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05927-9
59,90 EUR
Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 143
Charism is a hot contemporary issue. The growing interest in the charisms is one of the significant religious developments of our time. Opinions on charisms vary to a remarkable degree. Unfortunately, in some cases, diverse viewpoints have led to confusion among Christians. On the positive side though, this developing interest in charisms has contributed to spiritual renewal and stimulated biblical research in this most important area of the Church's life.The exponential growth of the Charismatic/Pentecostal Movement throughout the world and especially in Africa urged led to choice of this topic on charisms. In the Charismatic/Pentecostal Movements the issue of charisms is very vital and extremely important. It is at the centre of its spirituality and practice. This Movement has spread to almost all major Christian confessions/denominations and continues to attract many followers. This work is unique among the many studies written on the charisms. Even though the subject of charisms has received some scholarly attention, most have not delved into the role of the charisms in the Church from Pauline perspective as this study does. The following observations and reasons demonstrate that it is still meaningful and worthwhile to study charisms in Pauline letters.
Content
978-3-429-05868-5 Peter Riede
Solarisierung im Amosbuch?

Echter Verlag, 2023, 104 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05868-5
29,00 EUR
Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 142
Eine neuere Deutung der fünften Amosvision (Am 9,1–4) und das Problem des religionsgeschichtlichen Vergleichs
In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Deutungen der fünften Amosvision. Dabei wurde auch der Versuch unternommen, solare Züge im Gottesbild von Am 9,1–4 nachzuweisen. Die vorliegende Untersuchung geht dieser These nach, befragt auch weitere Texte des Amosbuches nach solaren Prägungen und reflektiert dabei Chancen und Grenzen des religionsgeschichtlichen Vergleichs. Am Ende ergibt sich, dass weder in Am 9,1–4 noch in Texten des Amosbuches, die mit solarer Motivik arbeiten, Aspekte altorientalischer Sonnentheologien auf JHWH übertragen wurden. Vielmehr zeigen die Texte das Bild eines in Schöpfung und Geschichte wirkenden Richtergottes, dessen Zugriff sich niemand entziehen kann und der die Möglichkeit hat, als souveräner Herr über den Kosmos je und je in die natürliche Ordnung einzugreifen. Zugleich erweist sich einmal mehr, dass Am 9,1–4 zu den wenigen Texten gehört, die aus dem Umfeld des Heiligtums von Bethel stammen und dessen Tempelkonzeption nachzeichnen.
978-3-429-05837-1 Li Jiangang
Wege des Glaubens
Biographische Dramen im Johannesevangelium
Echter Verlag, 2023, 448 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05837-1
48,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 141
Jesus offenbart sich nach Johannes als Weg zu Gott. Er geht den Weg seines Lebens und Sterbens, um den Menschen, mit denen er in Berührung kommt, Lebenswege als Glaubenswege zu bahnen. Er bahnt so viele Wege zu Gott, wie Menschen leben. Aber die Wege zum Heil sind nicht automatisch, sondern dynamisch. Sie kennen Krisen, aber auch Lösungen. Sie sind Wege des Glaubens, weil das Glauben bei Johannes nicht nur das Ergebnis einer langen Auseinandersetzung ist, sondern auch diese Auseinandersetzung selbst. An Petrus, Nikodemus und der Frau am Jakobsbrunnen wird paradigmatisch deutlich, wie weit Jesus geht, um Wege des Glaubens zu ermöglichen, zu begleiten und zum Ziel zu führen.
Der Autor zeigt in diesem Buch, wie Johannes biographische Dramen schildert, die nicht der tragischen Grundkonstellation eines Mythos verdankt sind, sondern aus der schöpferischen Kraft des Wortes Gottes, das Fleisch geworden ist in Jesus Christus, entspringen.
978-3-429-05554-7 Peter Riede
Kostbarer Boden – Liebliches Land

Echter Verlag, 2020, 420 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05554-7
25,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 140
Beiträge zu einer alttestamentlichen Agrotheologie
Der Ackerboden war für die Menschen des alten Israel eine existentielle Bezugsgröße. Er war begrenzt und daher kostbar. Sie bebauten ihn unter Mühen, er wurde ihnen zur Wohnstätte und Lebensregion und hatte so auch für die Lebenswelt der Menschen eine eminente Bedeutung. Nicht umsonst betont die biblische Anthropologie, dass der Mensch ein „Bodenwesen“ ist (Gen 2,7). Die Aufsätze dieses Bandes nehmen sich verschiedene „Felder“ der Bodenbetrachtung vor. Er gliedert sich in sechs Themenbereiche: Ackerland, Grünland, Weinland, Gartenland, Heimatland und Gott als Land.
Ziel ist es, aus den verschiedenen Ergebnissen und Aspekten der biblischen Boden- und Landvorstellungen Grundlinien einer Agrotheologie zu gewinnen, die den Geschöpfcharakter des Bodens herausstellt und auch Impulse für heutige Problemstellungen zum Boden und zum Land als Lebensregion von Menschen vermittelt.
978-3-429-05536-3 Dieter G. Jung
Jojada – ein literarisches und theologisches Universalwerkzeug
Echter Verlag, 2020, 420 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05536-3
48,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 139
Exegetische Studien zur Textfigur des Priesters Jojada in 2 Kön 11-12 und 2 Chr 22,10-24,27
Jojada – ein literarisches und theologisches Universalwerkzeug. Exegetische Studien zur Textfigur des Priesters Jojada in 2 Kön 11-12 und 2 Chr 22,10-24,27“ in der Reihe „Forschung zur Bibel“ ist literaturwissenschaftlich angelegt. Die Studie analysiert diese Texte mit einem textzentrierten und leserorientierten Ansatz („Biblische Auslegung“). Fragen der Entstehungs- und Sozialgeschichte werden dabei integriert.
Die Texte konstruieren den Priester Jojada als narratives Universalwerkzeug. Als Textfigur setzt Jojada alle Aspekte seines schillernden Namens mustergültig um und schafft es, die unklare Historie literarisch und theologisch zu kitten. Die fiktionale Figur wird mit Mose, David und Salomo sowie mit den für Kultreformen bekannten Königen Hiskija und Joschija auf eine Ebene gestellt.
978-3-429-05481-6 Sven Voigt
Menschenrecht und Gottesweisung
Zu Tradition und Interpretation der Prophetie des Amos in den Völkersprüchen Amos 1-2
Echter Verlag, 2020, 290 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05481-6
34,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 138
Die Botschaft der Amosschrift reflektiert die bleibende Verantwortung und das reale Versagen des Gottesvolkes angesichts einer Grenzen überschreitenden Unmenschlichkeit. Diese Diagnose wird im Völkerspruchzyklus des Buches (Am 1-2) in komprimierter Weise zusammengefasst und an den Beginn des Buches und programmatisch auch an den Beginn des biblischen Phänomens der Schriftprophetie gestellt.
Der Verfasser untersucht in seiner historisch-kritisch angelegten Arbeit die literarische Gestalt und die theologische Aussage dieser Kapitel, um die theologischen Traditionsprozesse aufzuhellen, die den Völkerspruchzyklus Am 1-2 beeinflussen. Als maßgebenden traditionsgeschichtlichen Hintergrund dieser Kapitel arbeitet er dabei die Urgeschichte des Jahwisten mit seinem Leitwort des Bruders heraus.

Sven Voigt studierte Katholische Theologie im Diplom in Trier und Erfurt sowie Deutsch für das Lehramt an Gymnasien in Jena. Nach 1. und 2. Staatsexamen unterrichtete er seit 2010 beide Fächer an der Edith-Stein-Schule in Erfurt. Seit 2013 ist er dort Schulleiter.
978-3-429-05373-4 Katja Hess
Rhetor, Philosoph, Geistträger
Die Bildungsthematik in der lukanischen Paulusdarstellung
Echter Verlag, 2019, 450 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-05373-4
42,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 137

Bildung ist ein heute vieldiskutiertes Thema. Dabei spielt auch die Frage nach der rechten religiösen Bildung eine Rolle. Ein Blick auf das Lukasevangelium zeigt, dass schon der dritte Evangelist sich dieser Frage widmete. Hess geht in ihrer Studie der Frage nach, wie die Bildung des Paulus im zweiten Teil des lukanischen Doppelwerkes, der Apostelgeschichte, dargestellt wird. Sie zeigt auf, dass das Christentum zu lukanischer Zeit gegen den Vorwurf der Bildungsferne ankämpfen musste. Demgegenüber zeigt Lukas durch das Bild, das er von Paulus zeichnet, dass das Christentum als eine ebenbürtige, wenn nicht gar überlegene Größe gegenüber der paganen und der jüdisch-hellenistischen Bildung anzusehen ist.
978-3-429-04474-9 Nicole Katrin Rüttgers
Gott als Vater im Jeremiabuch

Echter Verlag, 2019, 277 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
9978-3-429-04474-9
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Forschung zur Bibel, Band 136
Das Jeremiabuch ist das längste Buch des AT. Ein bisher wenig beachtetes Thema der teilweise sehr schwierigen Texte des Buches ist die Vaterschaft Gottes, das in den vielen Unheilstexten oftmals untergegangen ist und keine Relevanz gefunden hat. Die Autorin gibt nun genau diesem Thema mit einer synchronen Analyse Raum und belegt, dass gerade in den schwierigen Zeiten der Geschichte des Volkes Israel sich Gott als Vater offenbart. Die vier ausgewählten Stellen (Jer 3,1–5; 3,19–4,2; Jer 31,7–14; Jer 31,15–22) belegen nicht nur durch den Begriff „Vater“ das Wirken bzw. Dasein Gottes als Vater, sondern stellen darüber hinaus noch weitere Aspekte des Bildes in den Vordergrund (z. B. Löser/Erlöser; Hirte für „mein Volk“; Gastgeber). Der Ausblick in das biblische Umfeld und einige Momente des Vaterbildes in der Gesellschaft von heute unterstreichen die theologische Bedeutung und Aktualität des Themas.

Nicole Katrin Rüttgers studierte katholische Theologie in Bonn und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Sie absolvierte ein Lizentiat am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom und an der Jerusalemer École Biblique in Bibelwissenschaften und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
978-3-429-04400-8 Thomas Karimundackal
A Call to Dommitment
An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32
Echter Verlag, 2017, 280 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-04400-8
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Forschung zur Bibel, Band 135

Dtn 10,12–11,32 ist ein wichtiger Text für das Buch Deuteronomium, hat aber bisher keine angemessene Behandlung erfahren. Die vorliegende Studie behebt dieses Manko. Mit einem synchronen Zugang untersucht T. Karimundackal den Text unter exegetischer und theologischer Rücksicht. Er analysiert ausführlich die Bezüge innerhalb des Deuteronomiums und auch mit anderen biblischen Büchern. Er zeigt auf, wie Dtn 10,12–11,32 unter mehreren Rücksichten entscheidende Funktionen im Deuteronomium hat: Es steht am Übergang zwischen vorderem Rahmen und Gesetzeskorpus und bildet so eine Brücke; zudem ist es mehrfach mit dem hinteren Rahmen verbunden und erweist sich so als hermeneutischer Schlüssel für das Buch. Unter theologischer Rücksicht ragen besonders die einmaligen Aussagen über Gott in Dtn 10 heraus. Der Autor reflektiert auch die Rolle der Gemeinschaft und die aktuelle Relevanz des Textes.
978-3-429-04317-9 Jin Man Chung
Gottes Weg mit den Menschen
Zur Verbindung von Christologie und Ekklesiologie im Matthäusevangelium
Echter Verlag, 2017, 472 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-04317-9
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Forschung zur Bibel, Band 134
Zur Verbindung von Christologie und Ekklesiologie im Matthäusevangelium
Christologie und Ekklesiologie sind im Matthäusevangelium von fundamentaler Bedeutung. Untersuchungen über einzelne Themen sind zahlreich. Die Frage nach dem Zusammenhang von Christologie und Ekklesiologie ist von neuem Interesse. Der Autor fragt methodisch, wie im Matthäusevangelium die Christologie für die Ekklesiologie geöffnet und wie die Ekklesiologie an die Christologie zurückgebunden wird. Er reflektiert die Verbindung als theologische Grundstruktur des Matthäusevangeliums, die narrativ hergestellt wird. Die Leitperspektive ist der Weg Gottes, den Jesus geht und den Jesus seine Jünger in seiner Nachfolge gehen lässt. Christologie und Ekklesiologie sind theozentrisch verknüpft.
978-3-429-03827-4 Giscard Hakizimana
Der Mensch als Gefährte Gottes
Untersuchungen zu Struktur und Theologie von Psalm 139
Echter Verlag, 2015, 224 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-03827-4
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Forschung zur Bibel, Band 132
Die Spannung zwischen den Äußerungen des Vertrauens auf Gott seitens des Beters und den hasserfüllten Formulierungen in den Versen 19-21 prägt Ps 139. Unter dem Aspekt der Nähe Gottes zum Beter werden hingegen auch die Feindbedrohungen zum fruchtbaren Bestandteil des Psalms, so dass sich der Beter als „Gefährte Gottes“ in seiner Beziehung zu Gott neu positionieren kann und soll. Wie sich diese Spannung im Psalm löst, zeigt Hakizimana in seiner Dissertation. Struktur und Theologie bedingen sich dabei einander.
Giscard Hakizimana, geboren 1977, ist Priester der Erzdiözese Gitega (Burundi). Er promovierte im Alten Testament an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt. Seit Herbst 2013 ist er Assistent am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft an der Theologischen Fakultät in Augsburg und zugleich Kaplan in einer Pfarrei im Bistum Eichstätt.
978-3-429-03804-5 Thomas Frauenlob
Die Gestalt der Zwölf-Apostel im Lukasevangelium
Israel, Jesus und die Zwölf-Apostel im ersten Teil des lukanischen Doppelwerks
Echter Verlag, 2015, 334 Seiten, Broschur,
978-3-429-03804-5
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Forschung zur Bibel, Band 131
Jesus Christus und die Figur der Zwölf sind das Neue am Neuen Testament. Wie beschreibt das Lukasevangelium deren Gestalt? In Jesus beginnt das neue Israel. Nach anfänglichen Erfolgen scheitert er mit seiner Mission am Widerstand der religiösen Führer, ändert seine Strategie und beginnt eine Erneuerung des Gottesvolkes aus seiner Mitte heraus durch die Erwählung der Zwölf, die Lukas sofort „Apostel“ nennt. Sukzessive verknüpft er diese Gruppe mit zentralen Begriffen: „Sendung“ „Verfolgung“ und „Glaube“. Im Abendmahlsbericht werden nicht nur die „Apostel“ erwähnt, sondern diese Charakteristika aufgegriffen, ergänzt und interpretiert. So konturiert Lukas die Figur der Zwölf-Apostel.
Thomas Frauenlob, geboren 1963, studierte in München, Tübingen und Rom Philosophie und Theologie. Das Biblicum schloss er mit dem Lizentiat ab. Neben seiner Tätigkeit als Mitarbeiter der Kongregation für das Katholische Bildungswesen erarbeitete seine Dissertation und wurde an der Päpstlichen Universität Gregoriana promoviert; Pfarrer in Berchtesgaden.
978-3-429-03646-1 Maria-Irma Seewann
Tag des Herrn und Parusie
2 Thess in der Kontroverse
Echter Verlag, 2013, 500 Seiten, Broschur,
978-3-429-03646-1

42,00 EUR
Forschung zur Bibel, Band 130
Der zweite Thessalonicherbrief wird vielfach als deuteropaulinisch eingestuft, hauptsächlich wegen der als eschatologisch angesehenen Ausdrücke wie Tag des Herrn und Parusie im zweiten Kapitel. Durch eingehende semantische Untersuchungen des Wortschatzes wird aufgezeigt, dass von der Terminologie her keine eschatologische Konnotation vorliegt, sondern - wie im AT so auch im NT - Tag des Herrn das Eingreifen Gottes in die Geschichte Israels bzw. der christusgläubigen Gemeinde oder des Einzelnen meint. Parusie bezeichnet im NT stets die Gegenwart oder Anwesenheit Gottes oder des erhöhten Herrn, nicht seine Wiederkunft.
In 2 Thess 2 fordert Paulus die junge Gemeinde eindringlich zu einer tiefgreifenden geistlichen Unterscheidung gegenüber einem Pseudopropheten auf.
Nach diesen Ergebnissen wird sich in der weiteren Folge die Frage nach der Echtheit von 2 Thess neu stellen. Dies alles steht im Kontext einer neuen Gesamtsicht der Paulusbriefe, die in der Reihe Paulus neu gelesen vorgelegt wird.

Maria-Irma Seewann, Dipl.-Theologin, ist Bibelwissenschaftlerin und Mitarbeiterin von Professor Norbert Baumert SJ.
  Sandra Labouvie
Gottesknecht und neuer David
Der Heilsmittler für Zion und seine Frohbotschaft nach Jesaja 60-62
Echter Verlag, 2013, 400 Seiten, Broschur,
978-3-429-03641-6

36,00 EUR
Forschung zur Bibel, Band 129
Die Untersuchung von Jes 60-62 reflektiert zeitgeschichtlich das Glaubensdenken der frühnachexilischen Zeit, theologisch-systematisch berührt sie den Bereich der Eschatologie.
Eine besondere Rolle spielt die Repräsentanz des göttlichen Retterhandelns in einem Mittler, der hier königliche und prophetische Züge trägt und die Neubegründung Zions zum Haftpunkt eines Endgeschehens verheißt, das alle Völker umfasst. Die Jes 60-62 prägende Glaubensüberlieferung weist damit zwei Schwerpunktthemen auf, die konstitutiv für die Zion-David-Tradition sind. Traditionsgeschichtlich untersucht die Arbeit deren Entwicklung bis zur Neuinterpretation in der Gottesknechtsprophetie und darauf aufbauend in Jes 60-62.
Sandra Labouvie, geb.1977, Studium der kath. Theologie und Philosophie in Trier; Abschluss mit dem Diplom in kath. Theologie. Promotion mit der vorliegenden Arbeit im Fach Exegese des Alten Testaments an der Theologischen Fakultät Trier: Pastoralreferentin im Bistum Trier. Klinikseelsorgerin in Merzig.
978-3-429-03634-8 Peter Riede
Bilder der Vergänglichkeit
Studien zur alttestamentlichen Mottenmetaphorik
Echter Verlag, 2013, 80 Seiten, Broschur,
978-3-429-03634-8

20,00 EUR
Forschung zur Bibel, Band 128
Bedingt durch das heiße Klima waren Motten in der Welt des Alten Orients eine ständige Plage. Sie bedrohten vor allem die wertvollen Kleidervorräte der Begüterten. Verantwortlich für die Zerstörung waren einzig die Mottenraupen, die sich in den Kleidern einnisteten und dann mit ihrem Fresswerk begannen. Aufgrund der großen Verbreitung nimmt es nicht wunder, dass die alttestamentliche Bildsprache mehrfach auf Motten Bezug nimmt. Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch alle Belege für die Motte. Die Vernichtung von Motten kann dabei für die Vergänglichkeit des Menschen an sich stehen, ihr langsames und verborgenes Zerstörungswerk dagegen für die Vernichtung von Feinden. Als einziges in der Bibel erwähntes Insekt taucht die Motte auch in der Gottesmetaphorik auf, wobei hier die Vergänglichkeit von Kleidern bzw. Gütern in Zusammenhang mit dem göttlichen Gericht bzw. in Aussagen über das Wesen des Menschen aufgegriffen wird.

Peter Riede, geb. 1960, Studium der Evang. Theologie in Tübingen, Bern und Heidelberg, Promotion 1998, Habilitation 2005 in Tübingen, derzeit außerplanmäßiger Professor für Altes Testament in Tübingen. Forschungsgebiete: Psalmenforschung, Prophetie, Metaphorik, Anthropologie, Tier- und Pflanzenwelt der Bibel
  Florian Markter
Transformationen
Zur Anthropologie des Propheten Ezechiel unter besonderer Berücksichtigung des Motivs Herz

Echter Verlag, 2013, 560 Seiten, Broschur,
978-3-429-03621-8
30,00 EUR
Forschung zur Bibel, Band 127
Die Verheißung eines neuen Herzens aus Fleisch für das Volk Israel (Ez 11,19f.; Ez 36,26f.) gehört zu den theologischen Höhe- und Zielpunkten des Ezechielbuches. Denn die Erneuerung der inneren Personmitte garantiert eine innige, unverbrüchliche Gemeinschaft zwischen JHWH und seinem Volk. Erstmals gelingt es dem Autor aufzuzeigen, dass diese Ankündigung einer grundlegenden Erneuerung des Menschen in eine Theologie des Herzens eingebettet ist, die sich als roter Faden durch das Ezechielbuch zieht. Ausgehend vom Ist-Zustand des Herzens, das die Dramatik des Babylonischen Exils widerspiegelt, zeigt Ezechiel einen Weg der Erneuerung auf. Dieser beginnt mit dem Gerichtshandeln JHWHs am Herzen, bezieht den Menschen aktiv in das Transformationsgeschehen mit ein (Ez 18,31) und vollendet sich im göttlichen Heilshandeln, der Gabe des neuen Herzens.
Florian Markter, geb. 1979, Studium der Katholischen Theologie in Augsburg, Fribourg und Jerusalem. 2006 Priesterweihe. 2009-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg. Ab April 2013 Diözesanjugendpfarrer.
978-3-429-03526-6 Stephan Münch
Das Geschenk der Einfachheit
2 Korinther 8,1-15 und 9,6-15 als Hinführung zu dieser Gabe
Echter Verlag, 2012, 250 Seiten, Broschur,
978-3-429-03526-6
Forschung zur Bibel, Band 126
In den Kapiteln 8 und 9 des 2. Korintherbriefes befasst sich Paulus ausführlich mit der Kollekte, die er für die Armen der Jerusalemer Gemeinde durchführte. Pauls versucht die Korinther zu ermuntern, die ins Stocken geratene Kollekte zu Ende zu führen.
Im ersten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf detailliert philologischen Untersuchungen: auf der historischen Wortsemantik und der syntaktischen Analyse.
Kapitel 2 und 3 bietet die ausführliche exegetische Untersuchung und Auslegung von 2 Kor 8,1-15 und 9,6-15. Die Verse 8,16-24 und 9,1-5 werden nur in einem Überblick dargeboten.
Bei der Auslegung liegt der Schwerpunkt auf der geistlichen Dimension des Gebens. Es wird aufgezeigt, dass es die Absicht des Paulus ist, die Korinther in mehreren Schritt zur Gabe der Einfachheit zu führen, d.h. ihre Gabe von Herzen und mit Freude zu geben.
Stephan Münch, geboren 1950. Studium der Theologie in Trier, Innsbruck und Frankfurt, Sankt Georgen. Promotion an der Theologischen Fakultät Frankfurt, Sankt Georgen mit vorliegender Arbeit (2009). Priester des Bistums Trier. Klinikseelsorger im Saarland.
  Ignatius M. C. Obinwa
I Shall Feed Them with Good Pasture (Ezek 34:14)
The Shepherd Motif in Ezekiel 34: Its Theological Import and Socio-political Implications
Echter Verlag, 2012, 280 Seiten, Broschur, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03505-1
Forschung zur Bibel, Band 125
Das Hirtenmotiv spielt im Alten Orient eine bedeutende Rolle. Für die altorientalische Königsideologie gilt ein Herrscher als „Hirte der Menschen“. Auch das Alte Testament kennt diesen Sprachgebrauch, verwendet ihn aber in auffälliger Brechung: Die Könige und Führer Israels werden zwar als Hirten angeredet, doch zugleich in aller Schärfe auf ihr Fehlverhalten verwiesen und dem Gerichtshandeln Gottes unterstellt.
Die vorliegende Monographie macht es sich zur Aufgabe, das umfängliche Hirtenkapitel Ez 34 neu in den Blick zu nehmen, es aus seinem zeitgeschichtlichen und literarischen Kontext heraus zu deuten und in seiner Relevanz über die Entstehungszeit hinaus zu erschließen. Dabei zeigt sich: Was Ezechiel seiner Zeit zu sagen hat, lässt sich nicht als überholt abtun. Es ist von überraschender, heilsam-beunruhigender Aktualität.

Ignatius M. C. Obinwa, Dr. theol., geb. 1956, Priester der Diözese Nnewi in Nigeria ; von 2001 bis 2007 Regens und Dozent vom Priesterseminar "Blessed Iwene Tansi Major Seminary", Onitsha, Nigeria; ab Januar 2012 Professor für Altes Testament am Catholic Institute of West Africa, Port Harcourt, (Nigeria).
Alban Rüttenauer
Und ihr wollt das Land besitzen? (Ez 33,25)
Ezechiels Umgang mit repräsentativen Redensarten
Echter Verlag, 2010, 400 Seiten, 400, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03384-2
Forschung zur Bibel, Band 124
Mit dieser ironischen Frage antwortet Ezechiel aus dem Exil auf eine Redensart, mit der die in Jerusalem Verbliebenen die Landverheißung an Abraham für rücksichtslose Besitzansprüche geltend machen wollen. Ansprüche der beutegierigen Nachbarvölker sowie Hoffnung und Verzweiflung der Exilierten erfahren jedoch ähnliche Behandlung.
Eine vollständige Analyse aller in Frage kommenden Stellen ermittelt die literarische Absicht des biblischen Autors: durch Gegenüberstellung repräsentativer Redensarten die Exilierten eine hoffnungsvolle Antwort auf die gegenwärtige Krise finden zu lassen als beispielhafter Weg zur ihrer Überwindung.

Alban Rüttenauer, geboren 1967, Pallottiner, Studium der Theologie und Bibelwissenschaft in Münster, Bamberg, Rom, Augsburg; seit 2009 Lehrbeauftragter an der Ph.-Th. Hochschule Vallendar, seit 2010 priesterlicher Mitarbeiter im Pastoralen Raum Augst.
Alain Decorzant
Vom Gericht zum Erbarmen

Echter Verlag, 2010, 263 Seiten, 263, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03319-4
Forschung zur Bibel, Band 123
Text und Theologie von Micha 6–7
Während Exegeten Mi 6f als Fremdkörper im Buch Micha oder als „trümmerhafte Stücke“ betrachten zeigt diese im 2009 an der Universität Innsbruck eingereichte Dissertation, wie Mi 6f eine Dynamik aufweist und zugleich Themen, die in den ersten fünf Kapiteln entwickelt wurden, aufnimmt und abschließt. Dabei ist dem masoretischen Text gegenüber der LXX der Vorzug zu geben.
Die Studie befasst sich ausführlich mit der Struktur des Buches Micha und analysiert detailliert Mi 6f (Textkritik, Übersetzung, Aufbau, genaue „Wort-für-Wort-Untersuchung“ und Exkurse). Die relevantesten Erträge, wie Kommunikationsstruktur, Rolle des Propheten, Funktion von 6,9b, Verbindungen mit dem Zwölfprophetenbuch, gehen pastoralen Überlegungen voraus. Die gesamte Arbeit wird in 20 Thesen zusammengefasst.

Alain Decorzant SJ, geb. 1974, Studium der Theologie in Fribourg/Schweiz, Paris und Innsbruck, arbeitet zurzeit für das “Département de la Formation” der Genfer röm.-kath. Kirche und wirkt dabei u.a. beim “Atelier œcuménique de Théologie” mit.
Norbert Baumert
NOMOS und andere Vorarbeiten zur Reihe "Paulus neu gelesen"

Echter Verlag, 2010, 519 Seiten, Broschur, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03303-3
Forschung zur Bibel Band 122
Mit diesem Band wird der Römerbrief als vierter Band der Reihe „Paulus neu gelesen“ in Angriff genommen.
Für den Neuansatz der Reihe ist es hilfreich, semantische Untersuchungen, etwa zu nómos (Gesetz), krino (unterscheiden, richten) oder porosis (Nicht-Erkennen), vorauszuschicken, wobei auch Positionen, die in den ersten drei Bänden vertreten werden, zusätzlich gestützt werden. Weitere Stichworte sind: pístis (Trauen), pánta (immer), diokein (verfolgen), epignosis (Zu-Erkenntnis)und télos nómou (Hochform von Gesetz, zu Röm 9,30–10,4); exegetische Analysen zu Röm 5,12–14; 14,1–11 und 1 Kor 11,30 mit neuen Lösungsvorschlägen.
Mit Beiträgen von G. Kudilil, J. Meißner, K. Mertes, H.-P. Riermeier, S. Schneider, Th. Schumacher und M.-I. Seewann. Die Autoren waren je zu ihrer Zeit Teilnehmer an den Kolloquien des Frankfurter Pauluskreises (1984–2006).

Norbert Baumert SJ, Dr. phil., lic. theol., geb. 1932; em. Professor für Neutestamentliche Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main. Er lebt in Wien.
Peter Riede
Ich mache dich zur festen Stadt


Echter Verlag, 2009, 110 Seiten
978-3-429-03179-4
Forschung zur Bibel Band 121
Zum Prophetenbild von Jeremia 1,18f und 15,20
Nur sehr selten werden im Alten Testament die positiven Konnotationen, die sich mit einer Stadt verbinden, auf einen Menschen übertragen. Zu diesen Stellen gehört Jer 1,18f, wo sich Stadtmetaphorik im Rahmen einer Beistandszusage für den Propheten Jeremia findet. In Jer 15,20 wird darüber hinaus das Bild der bronzenen, festen Mauer auf den Propheten bezogen. Beide Stellen werden kontrovers diskutiert. Denn sowohl die Bedeutung der Bilder als auch deren traditions- und redaktionsgeschichtliche Herleitung ist umstritten. Diesen Aspekten widmet sich der vorliegende Band und zieht dabei auch neue ikonographische Beobachtungen zur Deutung heran. Es zeigt sich, dass Jer 1,18f eine Leseperspektive für das gesamte Jeremiabuch vorgibt: Indem Jeremia zur "idealen" Stadt stilisiert wird, werden ihm Funktionen übertragen, die mit dem Untergang Jerusalems weggefallen sind.

Peter Riede, geb. 1960, Studium der Evang. Theologie in Tübingen, Bern und Heidelberg, Promotion 1998, Habilitation 2005 in Tübingen, derzeit Außerplanmäßiger Professor für Altes Testament in Tübingen. Forschungsgebiete: Psalmenforschung, Prophetie, Metaphorik, Anthropologie, Tier- und Pflanzenwelt der Bibel.
Bernd Repschinski
Nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen
Das jüdische Gesetz in den synoptischen Jesuserzählungen
Echter Verlag, 2010, 401 Seiten, Broschur, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03151-0
Forschung zur Bibel Band 120
Das Interesse an der Schnittstelle zwischen frühjüdischen Gruppen und frühchristlichen Gemeinden ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Ausgehend von dieser Situation werden das Matthäusevangelium, das Markusevangelium und das lukanische Doppelwerk auf die Frage hin untersucht, wie frühchristliche Identitätsbildung mit der Tradition des jüdischen Gesetzes umgeht. Die Arbeit analysiert die einzelnen Texte konsequent synchron, um literarische Strategien aufzudecken, mit denen die jeweiligen Schriften das jüdische Gesetz Teil oder auch nicht Teil christlicher Theologie werden lassen. Die in gegenseitiger literarischer Abhängigkeit stehenden Schriften werden somit in ihrer Eigenständigkeit betont. Es entsteht ein Bild starker theologischer Diversifikation anhand des Blicks auf jüdische Traditionen, das Rückschlüsse auf die Verortung der jeweiligen Gemeinden hinter den Texten zulässt.

Boris Repschinski, geb. 1962 in Rheine in Westfalen; Jesuit. Studien in München, Nairobi, Cambridge und Chicago. Promotion zu den matthäischen Streitgesprächen. Habilitation mir vorliegender Arbeit an der Universität Innsbruck; dort ao. Professor für Neues Testament.
weitere Literatur zu den Evangeliensynopsen
Esther Brünenberg
Der Mensch in Gottes Herrlichkeit
Psalm 8 und seine Rezeption im Neuen Testament. and 119
Echter Verlag, 2009, 314 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-03073-5
Forschung zur Bibel Band 119

Psalm 8 zählt zu den zentralen Texten biblischer Anthropologie. Im Spannungsfeld kanonisch-intertextueller und historisch-kritischer Exegese zeigt die Studie den Psalm zunächst in seinem alttestamentlichen Horizont, dann in seiner neutestament-lichen Rezeption. Auf diesem Weg lässt sich zeigen, dass die in der Theologie be-gründete Anthropologie grundlegende Bedeutung für die Christologie des Neuen Testaments hat. Die Studie zeigt dies für die Rezeption des Psalms im Matthäus-evangelium, in den Paulinen und im Hebräerbrief.
Lothar Ruppert
Genesis
Ein kritischer und theologischer Kommentar. 4. Teilband
: Gen 37,1-50,26
Echter Verlag, 2008, 576 Seiten, Paperback, 23,3 x 15,3 cm
978-3-429-03010-0

48,00 EUR
Forschung zur Bibel Band 118
Nach den drei Teilbänden (I: fzb 70,1992, 22003; II: fzb 98, 2002; III: fzb 102, 2005) schließt der vorliegende Band die Kommentarreihe zu Genesis ab. Damit bietet Lothar Ruppert den bislang umfänglichsten Genesis-Kommentar in deutscher Sprache. Das Werk legt historisch-kritisch wie bibeltheologisch die Josefsgeschichte aus, welche die Patriarchengeschichte abschließt und diese gleichzeitig mit der Geschichte des Exodus Israels aus Ägypten verbindet. Die Josefsgeschichte spielt außerhalb des Verheißungslandes (Diaspora) und spiegelt Erfahrungen des frühen Israel im Licht der Verheißungen an die Erzväter und der Exodusgeschichte wider. Ein Blick auf die Historie, Theologie und Wirkungsgeschichte in der Bibel, im Frühjudentum, bei den Kirchenvätern und Koran schließt den Band ab.
Leseprobe
Der Autor: Lothar Ruppert, geboren 1933, ist Emeritus für alttestamentliche Exegese und Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg i.Br., an der er von 1984 bis 1998 nach einem Ordinariat an der Kath. Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (1971-1984) tätig war. Sein Forschungsschwerpunkt ist vor allem die Genesis, daneben Psalmen, Hosea, das Jesajabuch und biblische Motivgeschichte. Von 1988 bis 2001 war er Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission
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zur Seite Genesis 37-50

Genesis 1. Teilband, Gen 1-11:fzb 70
Genesis 2. Teilband, Gen 11-25 fzb 98
Genesis 3. Teilband: Gen 25-36, fzb 102
Genesis 4. Teilband, Gen 37-50, fzb 118,
Niko Bilic
Jerusalem an jenem Tag
Text und Botschaft von Sach 12-14
Echter Verlag, 2008, 376 Seiten, Paperback,
978-3-429-02991-3
Forschung zur Bibel Band 117
In unserer Zeit bekommt ein Text über "alle Völker der Erde" (Sach 12,3) greifbare Aktualität. Den drei letzten Kapiteln vom Propheten Sacharja widmet sich das vorliegende Buch, eine Überarbeitung einer 2006 an der Universität Innsbruck verfassten Dissertation. Jerusalems Kraft gründet in Gott, nicht in den Weltvölkern, die Jerusalem angreifen, und auch nicht im Volk Gottes, das noch einer Läuterung bedarf (Sach 12,10-14,2). Jerusalem ist der Ort, wo die Herrschaft der Völker endet, Gottes Königsherrschaft respektiert und JHWH angebetet wird (Sach 14,16-21). Das "starke und kühne Bild" des Durchbohrten (A. Stiglmair) wird in diesem Kontext ausgelegt. Ein präziser Vergleich mit der Septuagintaübersetzung, eine zum Teil neue Gliederung von Sach 12-14 und die ausführlichen Untersuchungen zum Kontext sind der besondere Ertrag dieser Arbeit.
Niko Bilic SJ, Dr. theol., 1967 geboren. Bibelunterricht in Zagreb. Mitarbeit in Rundfunk und Fernsehen sowie bei Zeitschriften.
978-3-429-02962-3 Melanie Peetz
Abigajil, die Prophetin: Mit Klugheit und Schönheit für Gewaltverzicht
Eine exegetische Untersuchung zu 1Sam 25.
Echter Verlag, 2008, 276 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-02962-3
Forschung zur Bibel Band 116
„Gut an Einsicht und schön von Gestalt“ – so heißt es über Abigajil, die Frau Nabals, in 1 Sam 25,3. Trotz dieser starken Worte ist die Abigajilerzählung bisher nur wenig von der Forschung beachtet worden. Dabei spielt Abigajil alles andere als eine unbedeutende Rolle für den Aufstieg Davids zum König über Israel und Juda. Sie bereitet nicht nur die ökonomischen, sondern auch die moralischen Voraussetzungen für seine Herrschaft vor. Es ist vor allem ihrer diplomatischen Begabung als Prophetin und Weisheitslehrerin zu verdanken, dass der in 1 Sam 25 beschriebene Konflikt zwischen David und Nabal gewaltfrei gelöst werden kann.
Diese Studie hat sich zur Aufgabe gemacht mittels unterschiedlicher exegetischer Methoden – insbesondere mit Hilfe der narrativen Analyse – den Facettenreichtum der Abigajilerzählung hervorzuheben.
978-3-429-02919-7   Josef Schmidt
Gesetzesfreie Heilsverkündigung im Evangelium nach Matthäus
 
Echter Verlag, 2007, 501 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-02919-7
48,00 EUR
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Forschung zur Bibel Band 113
Das Apostelkonzil (Apg 15) als historischer und theologischer Bezugspunkt für die Theologie des Matthäusevangeliums
Die Frage, ob die Gemeinde des Matthäus das jüdische Ritualgesetz befolgt hat, zählt noch immer zu den ungelösten Fragen neutestamentlicher Exegese. Josef Schmidt diskutiert dieses Problem auf der Basis von Mt 18: Die Warnung vor Ärgernissen (18,6-9) richtet sich gegen Judenchristen, die von bekehrungswilligen Heiden die Einhaltung des Ritualgesetzes gefordert hatten. Der Evangelist warnt vor einem Rückfall in eine Position, die auf dem Apostelkonzil abgewiesen worden war, und droht denjenigen, die nicht „auf die Kirche hören“, sogar mit Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft (18,15-17). In der Zeit nach dem Apostelkonzil versucht das Matthäusevangelium den verunsicherten und teils zerstrittenen Christengemeinden in Palästina den wegweisenden Beschluss des Konzils zu vermitteln. Als Verfasser dieses Werkes darf der Diakon Philippus in Betracht gezogen werden: Lukas beschreibt ihn als Evangelisten (Apg 21,8), Missionar und als Vertrauten des Petrus.
Lothar Ruppert
Genesis
3. Teilband: Gen 25,19-36,43

Echter Verlag, 2005, 563 Seiten, Paperback, 23,3, x 15,3 cm
978-3-429-02734-6
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Forschung zur Bibel Band 106
Der dritte Teilband des in deutscher Sprache umfänglichsten Genesiskommentars bietet eine Einführung in und eine Auslegung der Jakobserzählungen der Genesis. Er sucht zunächst mit Hilfe der historisch-kritischen Methode die jahrhundertelange Geschichte der Jakobsüberlieferung von der ältesten Tradition bis zur Endgestalt der Genesiskapitel zu erhellen, den langen Weg Jakobs vom vermutlichem Chef eines früharamäischen Clans des 14. Jh.s v. Chr. über den "Stammvater Israels" zum dritten Erzvater nachzuzeichnen, um in einem zweiten Schritt die theologische Aussage der Jakobserzählungen herauszustellen, aber auch ihre Wirkungsgeschichte im AT, im Frühjudentum über das NT bis in die Patristik hinein zu beleuchten.
Der Autor: Lothar Ruppert, geboren 1933, ist Emeritus für alttestamentliche Exegese und Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg i.Br., an der er von 1984 bis 1998 nach einem Ordinariat an der Kath. Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (1971-1984) tätig war. Sein Forschungsschwerpunkt ist vor allem die Genesis, daneben Psalmen, Hosea, das Jesajabuch und biblische Motivgeschichte. Von 1988 bis 2001 war er Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission.  zur Seite Genesis 23-36

Genesis 1. Teilband, Gen 1-11:fzb 70
Genesis 2. Teilband, Gen 11-25 fzb 98
Genesis 3. Teilband: Gen 25-36, fzb 102
Genesis 4. Teilband, Gen 37-50, fzb 118,
978-3-429-02687-5 Volckmar Premstaller
Fremdvölkersprüche des Ezechielbuches

Echter Verlag, 2005, 292 Seiten, Broschur,
978-3-429-02687-5
30,00 EUR
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Forschung zur Bibel Band 104
Die Völkersprüche umfassen etwa ein Fünftel des Ezechielbuches. Die vorliegende Monographie unternimmt es erstmals, das gesamte Korpus dieser Texte zu untersuchen sowie nach ihrer Stellung im Kontext des Prophetenbuches zu fragen.
Einer Analyse der Einzeltexte (Ez 21,33-37; c25-32; 35; 38f) folgen daher Überlegungen hinsichtlich der gewählten Gestaltungsmittel und Textsorten, der gegen die Völker erhobenen Schuldvorwürfe, der Einordnung in das Buch Ezechiel, der Beziehungen zum Pentateuch sowie des theologischen Gehalts und der Intention der Völkersprüche. Sie erweisen sich damit nicht, wie bislang zuweilen dargestellt, als vernachlässigbarer, sondern als wesentlicher und integrativer Bestandteil des Ezechielbuches.
Lothar Ruppert
Genesis. 2. Teilband
Gen 11,27-25,18.
Ein kritischer und theologischer Kommentar
Echter Verlag, 2002, 657 Seiten, Broschur,
978-3-429-02461-1

36,80 EUR

Forschung zur Bibel Band 98
Nach dem 1992 erschienenen ersten Teilband des Genesiskommentars (fzb 70:Gen 1,1-11,26) liegt nun der Folgebandvor. Als kritischer Kommentar ist er primär der historisch-kritischen Schriftinterpretation verpflichtet. Er sucht also zunächst die jahrhundertelange Geschichte der Abrahamsüberlieferung von der ältesten Tradition bis zur Endgestalt der Genesiskapitel zu erhellen. Als theologischer Kommentar arbeitet er in einem zweiten Schritt, jeweils am Ende der ausgelegten Perikope, vor allem aber im Schlußkapitel „Rückblick und Ausblick“, die theologische Aussage und existentielle Bedeutung der Erzählungen wie Abrahams selbst, des „Vaters im Glauben“ (vgl. Röm 4,11), heraus, aber auch die Wirkungsgeschichte, vom Alten Testament, dem Frühjudentum über das Neue Testament, die Patristik und Liturgie, gelegentlich bis in den Koran. Die umfangreiche Einleitung begründet die gewählte Methode und führt im Vorgriff auf die Ergebnisse des
Kommentars in Auseinandersetzung mit neuester Fachliteratur in die Überlieferungsgeschichte der Abrahamsgestalt (im Kontext des altorientalischen Umfelds) wie der Erzählungen selbst ein.
Lothar Ruppert, geb. 1933, ist Emeritus für alttestamentliche Exegese und Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg i. Br. Sein Forschungsschwerpunkt ist vor allem die Genesis, daneben Psalmen, Hosea, das Jesajabuch und biblische Motivgeschichte.
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Genesis 1. Teilband, Gen 1-11:fzb 70
Genesis 2. Teilband, Gen 11-25 fzb 98
Genesis 3. Teilband: Gen 25-36, fzb 102
Genesis 4. Teilband, Gen 37-50, fzb 118,
978-3-429-02335-5 Hans F. Fuhs
Das Buch der Sprichwörter
Ein Kommentar
Echter Verlag, 2001, 396 Seiten, Broschur,
3-429-02335-1
978-3-429-02335-5
24,50 EUR Warenkorb
Foschung zur Bibel Band 95
Das Buch der Sprichwörter ist eine von Christen wenig beachtete Kostbarkeit unter den biblischen Büchern. Dem unbekannten Dichter und Gelehrten an der Wende vom 3. zum 2. Jahrhundert gelingt eine geniale Synthese aus den Weisheitstraditionen des Alten Orients und Israels und den Traditionen des Jahweglaubens. Der vorliegende Kommentar möchte im Gespräch mit der altchristlichen-jüdischen Auslegungstradition und den aktuellen Arbeiten, insbesondere der angelsächsischen Exegese, die literarische Schönheit und die bleibend aktuelle theologische Brisanz des Buches wiederentdecken helfen. Das Buch der Sprichwörter ist - darin dem Psalmen-Buch ähnlich - ein Glaubens- und Meditiationsbuch, für jeden nach Wahrheit und Werten Suchenden ein unaufdringlicher Begleiter durch den Alltag, der zu entschiedenem Handeln aus dem Glauben an den Gott Israels ermutigt.
978-3-429-02145-0 Rudolf Mosis
Gesammelte Aufsätze zum Alten Testament
Forschung zur Bibel Band 93
Echter Verlag, 1999, 396 Seiten, 580 g, Broschur,
3-429-02145-6
978-3-429-02145-0
24,50 EUR
Foschung zur Bibel Band 93
Die in diesem Band versammelten zwölf exegetischen Untersuchungen behandeln Texte aus dem Pentateuch, den Prophetenbüchern und den Psalmen, die für wichtige biblisch-theologische Themenbereiche grundlegend sind: der Glaube Abrahams (Gen 15, mit einem Fragment aus Qumran: Glaube und Rechtfertigung); das Prooemium der Sinaierzählung (Ex 19: allgemeines Priestertum); Gottes Treue zu seiner Schöpfung (Gen 9); Umkehr, Vergebung und Erneuerung (Jer 3; Ez 14; Hos 2); Grund der Zuversicht und Hoffnung in der Katastrophe des Volkes (Jes 40) und in der Bedrängnis des einzelnen (Ps 23); Gottes Herrschaft und die bedrohte Menschenwelt (Ps 93); Ausblick auf erhoffte Vollendung (Ps 51; Ps 126: Eschatologie).
Maksimilijan Matjaz
Furcht und Gotteserfahrung
Die Bedeutung des Furchtmotivs für die Christologie des Markus
Echter Verlag, 1999, 368 Seiten, brosch.,
3-429-02119-7
978-3-429-02119-1
nicht mehr lieferbar
Forschung zur Bibel  Band 91:
Die vorliegende Arbeit verfolgt den das Markusevangelium durchziehenden Erkenntnisprozeß des Geheimnisses der Identität Jesu und untersucht dabei, welche Bedeutung Markus dem Furchtmotiv zuweist. Es wird besonders der Erzählstil sowie der Gebrauch verschiedener Wendungen und Motive in den Blick genommen, die mit ähnlichen Größen im Gesamttext des Markusevangeliums sowie in den anderen Evangelien und im AT verglichen werden. Aus diesen formalen und terminologischen Zusammenhängen kann für die einzelnen Perikopen ein erweiterter, inhaltlich-theologischer Hintergrund gewonnen werden, vor dem eine entsprechende Deutung der Termini des Fürchtens und ihre Rolle in der Erzählung möglich ist.
Die Untersuchung zeigt, daß das Furchtmotiv bei der Entfaltung des mk. Grundanliegens eine zentrale Position einnimmt. Das Thema der Furcht prägt das gesamte Evangelium hindurch entscheidend die menschliche Erfahrung der Vollmacht Jesu und stellt somit eine der wichtigsten Größen des Markusevangeliums dar.
  Jutta Bickmann
Kommunikation gegen den Tod
Studien zur paulinischen Briefpragmatik am Beispiel des ersten Thessalonicherbriefes
Echter Verlag, 1998, 380 Seiten, Broschur,
3-429-01994-x
978-3-429-01994-5
Forschung zur Bibel Band 86
Welche Konsequenzen hat es, die Briefe des Apostels Paulus als Briefe auszulegen? Wie lassen sich die kommunikativen Strategien dieser Texte aufdecken und in ihrer Dynamik verfolgen? Inwiefern ändert sich in der Konsequenz die Auffassung daruber, was paulinische Theologie ist? In der vorliegenden Untersuchung wird zum einen unter Berücksichtigung antiker Epistolographie und moderner Linguistik ein methodischer Ansatz entwickelt, mit dem sich antike Briefe als spezifische Kommunikationsform mit besonderen Handlungsmöglichkeiten beschreiben lassen.
Zum anderen erweist dieser Ansatz seine Aussagefähigkeit durch eine exemplarische Analyse des ersten Thessalonicherbriefes:
Den Christusgläubigen in Thessalonich ermöglicht die briefliche Beziehung, die räumliche Trennung von ihrem Gemeinde-gründer zu überbrücken und darin die Trauer um den Tod von Gemeinde-mitgliedern im Horizont ihres Gottes-glaubens zu verarbeiten. Die Auslegung deckt die kommunikativen Strategien des Briefes auf und interpretiert den Gesamttext als antiken Trostbrief.
978-3-429-01748-4 Eva Salm
Juda und Tamar
Eine exegetische Studie zu Gen 38. 6
Echter Verlag, 1995, 284 Seiten, 420 g, Broschur,
3-429-01748-3
978-3-429-01748-4
19,90 EUR
Forschung zur Bibel Band 76
VORWORT
Als ich Herrn Professor Dr. Lothar Ruppert bat, bei ihm promovieren zu dürfen, machte er mir verschiedene Themenvorschläge. Meine Wahl, eine Untersuchung zu Gen 38 durchzuführen, traf ich allein aufgrund der "Tatsache", daß in diesem Kapitel eine Frau im Mittelpunkt steht. Eine literarund traditionskritische Analyse, so der Arbeitstitel, erschien mir weiter nicht schwierig. Doch die Probleme ließen nicht lange auf sich warten. Die bis heute noch nicht bewältigte Krise der Pentateuchkritik zeigte, eine literarkritische Analyse führt nicht ohne weiteres zu Lösungen, sondern kann vielmehr durch verfrühte Quellenscheidung in einer Sackgasse enden. Dieser Mißstand nötigte dazu, eingehender die Methodendiskussion zu beachten. Dabei schälte sich heraus, daß einer synchronen sprachlichen Analyse eine größere Bedeutung zugemessen werden muß, als es üblicherweise der Fall ist. Die Notwendigkeit, Gen 38 in aufeinander aufbauenden methodischen Schritten zu untersuchen, drängte sich förmlich auf. Zu dieser Vorgehensweise entschlossen, unterzog ich mich der Mühe, die einzelnen Arbeitsgänge und ihre Bedeutung für die Exegese, so weit möglich, auch für Studenten verständlich darzustellen. Meine Lehrtätigkeit in Proseminaren zeigte mir nämlich, wie wichtig für Lernende ein exemplarisches Beispiel eines exegetischen Umgangs mit einem biblischen Text als Ganzem ist, welches deutlich macht, daß Methoden kein Selbstzweck, sondern Hilfsmittel zur Erfassung einer theologischen Botschaft sind.
Nicht weniger bedeutsam als die bibeltheologischen Erkenntnisse, die ich während meiner Forschung gewinnen konnte, sind die menschlichen Zuwendungen, die ich erfahren durfte. Daher ist mir Danken nicht Pflicht, sondern Anliegen. Die fachliche Beratung meines Doktorvaters, Professor Dr. L. Ruppert, seine nimmermüde Bereitschaft sowie die große Freiheit, die er mir zur Durchführung der Arbeit gewährte, gaben mir Mut und Kraft. Unverzichtbar, wie es im nachhinein immer deutlicher wird, war seine menschliche Nähe und Fürsorge im besonderen für mich, aber auch für meine Familie, während der Zeit der schweren Krankheit und des Todes meines Vaters.
Unschätzbare Hilfen wurden mir ebenfalls durch Herrn Norbert Kilwing und Frau Rhoda Matasariu zuteil. Beide liehen mir geduldig ihr Ohr. Herr Kilwing gab mir wichtige Tips philologischer Art. Frau Matasariu tippte nicht nur die Arbeit, sondern dachte mit. ln gleicher Weise, geduldig und ermutigend, lasen meine Mutter und Frau Waltraud Krämer Korrektur. Ein ganz besonderer Dank gilt allen meinen Freunden, die mich er- und getragen haben. Herzlichen Dank auch Herrn Professor Dr. Lorenz Oberlinner für Zuspruch und Erstellung des Zweitgutachtens. Schließlich sei dem Erzbistum Freiburg, der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg i.Br. für Druckkostenzuschüsse und den Herausgebern, Prof.Dr. R. Schnackenburg sowie Prof.Dr. J. Schreiner, für die Aufnahme dieser Arbeit in die Reihe "Forschung zur Bibel" Dank gesagt.
Freiburg i.Br., im Dezember 1994
Eva Salm
Lothar Ruppert
Genesis. 1. Teilband

Echter Verlag, 1992, X,536 Seiten, Broschur,
3-429-01451-4
978-3-429-01451-3

32,80 EUR Warenkorb

Forschung zur Bibel Band 70

Gen 1,1-11,26. Ein kritischer und theologischer Kommentar

zur Seite Genesis 1-11

Genesis 1. Teilband, Gen 1-11:fzb 70
Genesis 2. Teilband, Gen 11-25 fzb 98
Genesis 3. Teilband: Gen 25-36, fzb 102
Genesis 4. Teilband, Gen 37-50, fzb 118,

Josef Schreiner
Beiträge zur Psalmenforschung
Psalm 2 und 22

Echter Verlag, 1988, 384 Seiten, Broschur,
978-3-429-01174-1

24,50 EUR

 

Forschung zur Bibel Band 60
Der vorliegende Band enthält mit einer Ausnahme die fur die Veröiffentlichung ausgearbeiteten Referate, die auf der Tagung der katholischen deutschsprachigen Alttestamentler in Salzburg (25.8. - 29.8.1987) gehalten wurden. Sie befassen sich mit zwei Psalmen und dem Psalter als ganzem.
Oswald Loretz, Eine kolometrische Analyse von Psalm 2
Friedrich Diedrich. Psalm 2 - Überlegungen zur Endgestalt des Psalms
Alfons Deissler, Die Stellung von Psalm 2 im Psalter, Folgen für die Auslegung
Paul Maiberger, Das Verständnis von Psalm 2 in der Septuaginta, im Targum, in Qumran, im frühen Judentum und im Neuen Testament
Gottfried Vanoni, Psalm 22. Literarkritik
Hubert Irsigiler, Psalm 22: Endgestalt. Bedeutung und Funktion
Josef Schreiner, Zur Stellung des Psalms 22 im Psalter, Folgen für die Auslegung
Heinz-Josef Fabry, Die Wirkungsgeschichte des Psalms 22
Notker Füglister, Die Verwendung und das Verständnis der Psalmen und des Psalters um die Zeitenwende

 

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