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Sklaverei |
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Toni Morrison Beloved
Roman | Mit einem Nachwort von Bernardine Evaristo Rowohlt,
2024, 448 Seiten, 540 g, Hardcover, 978-3-498-00509-2
28,00 EUR
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Toni Morrisons bekanntester Roman in Neuübersetzung von
Tanja Handels. Beloved, Toni Morrisons bekanntestes Werk und
einer der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts (The New York
Times), erzählt von den grauenhaften Auswirkungen der
Versklavung auf das Leben einer
Familie. Sethe lebt seit Langem in einem kleinen Haus am
Rande von Cincinnati, wo sie die Vergangenheit auszulöschen
versucht. Auf der Flucht von der Farm mit dem zynischen Namen
«Sweet Home» hat sie einst ihr Leben riskiert, ihren Mann
verloren und ein Kind begraben müssen, hat unvorstellbares Leid
ertragen und dennoch nicht den Verstand verloren. Doch der
Schrecken des Erlebten verfolgt sie: In der Bluestone Road 124
treibt ein Spuk sein Unwesen, der widerspenstige Geist von
Sethes Tochter will nicht vergessen werden. Das Kleinkind,
dessen Tod Sethe nicht verwinden kann, starb namenlos; sein Grab
trägt allein das Wort Beloved. Als eines Tages Paul D. vor
Sethes Tür steht, den sie noch von der Plantage kennt, reißt er
alte Wunden wieder auf - und setzt so einen schmerzhaften
Heilungsprozess in Gang. Deutschlandradio, Büchermarkt,
30.6.2026: Toni Morrison: „Beloved“ (1987) Aus dem
amerikanischen Englisch von Tanja Handels und mit einem Nachwort
von Bernardine Evaristo (Rowohlt Verlag) Ein Beitrag von Nora
Karches Am Mikrofon: Jan Drees,
Audio Datei, 6:43 Minuten
Toni Morrison wurde
1931 in Lorain, Ohio, geboren. Sie studierte an der renommierten
Cornell University Anglistik und hatte an der Princeton
University eine Professur für afroamerikanische Literatur inne.
Zu ihren bedeutendsten Werken zählen «Sehr blaue Augen»,
«Solomons Lied», «Beloved», «Jazz» und ihr essayistisches
Schaffen. Sie war Mitglied des National Council on the Arts und
der American Academy of Arts and Letters und wurde mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem National Book
Critics' Circle Award und dem
American-Academy-and-Institute-of-Arts-and-Letters Award für
Erzählliteratur. 1993 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur,
und 2012 zeichnete Barack Obama sie mit der Presidential Medal
of Freedom aus. Toni Morrison starb am 5. August 2019. |
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Bernd Kollmann
Frühes Christentum und antike Sklaverei
Biblisch-Theologische Studien 197 Vandenhoeck & Ruprecht,
2025, 250 Seiten, kartoniert, 12,5 x 20,5 cm
978-3-525-56562-9 69,00 EUR
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Biblisch Theologische Studien Band
197 Die Haltung des frühen Christentums gegenüber der
Sklaverei steht immer wieder in der Kritik. Seit dem späten
19. Jh. werden Paulus und weitere neutestamentliche Autoren mit
dem Vorwurf bedacht, sie hätten die inhumane Praxis der
Sklaverei nicht nur befürwortet, sondern auch noch theologisch
untermauert, anstatt sie im Geiste des Liebesgebots Jesu
anzuprangern und energisch zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund
setzt sich die vorliegende Studie die Aufgabe, die in den
Schriften des Urchristentums erkennbare Positionierung der
Autoren zur Institution der Sklaverei präzise herauszuarbeiten,
um sie dann unter Einbeziehung der Frage nach
Alleinstellungsmerkmalen vergleichend in ihr antikes Umfeld
einzuordnen. Dazu bedarf es zunächst einer Sichtung dessen,
welche Theorien und Formen der Sklaverei in der
griechisch-römischen Welt und im antiken Judentum ausgeprägt
waren. Danach richtet sich der Fokus auf die Sklavengleichnisse
Jesu und die Aussagen der neutestamentlichen Briefliteratur zur
Sklaventhematik wie Sklavenmetaphorik. Abgerundet wird die
Darstellung durch einen Blick auf das von frühen
außerkanonischen Schriften vermittelte Bild der Sklaverei. Am
Ende steht ein differenziertes Urteil darüber, inwieweit die
frühchristlichen Autoren im Rahmen des in ihrer Zeit Denkbaren
und Möglichen einen hinreichenden Beitrag zur kritischen
Auseinandersetzung mit der inhumanen Praxis der Sklaverei
geleistet haben. Dabei zeigt sich, dass dem Apostel Paulus vor
dem Hintergrund seiner apokalyptischen Naherwartung und einer
rechtsgeschichtlichen Neubewertung des
Philemonbriefs wenig
vorgeworfen werden kann, während das nachpaulinische Zeitalter
durch vertane Chancen zur Verbesserung der Situation von
Sklavinnen und Sklaven gekennzeichnet ist. Insgesamt sind in der
frühchristlichen Literatur kaum emanzipatorische Impulse oder
hoffnungsstiftende Visionen im Hinblick auf die Überwindung der
Sklaverei erkennbar.
Inhaltsverzeichnis |
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Bruce Hindmarsh Die Melodie der Gnade
John Newton und die erstaunliche Geschichte hinter dem Lied
"Amazing Grace" SCM Verlag, 2025, 304 Seiten, 385 g,
Klappenbroschur, 978-3-7751-6242-5 23,00 EUR
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Eine mitreißende Romanbiografie über
das weltberühmte Lied »Amazing Grace« und die verändernde Kraft
Gottes. Der junge John Newton gerät schnell in die dunkelsten
Abgründe der Seefahrt. Umgeben von Brutalität wird er als
Kapitän eines Sklavenschiffs selbst zu einem der schlimmsten
Katalysatoren für den Sklavenhandel.
Erst als er einen gefährlichen Sturm überlebt, ändert sich der
Kurs seines Lebens. Er erlebt eine Gnade, die tiefer geht, als
er es sich je hätte vorstellen können. Gottes bedingungslose
Gnade macht ihn zu einer der ersten Stimmen gegen den
Sklavenhandel im 18. Jahrhundert.
Leseprobe Amazing Grace verdankt seine Entstehung einem
Schlüsselerlebnis seines Autors John Newton, der Kapitän eines
Sklavenschiffs war. Nachdem er am 10. Mai 1748 in schwere Seenot
geraten und nach Anrufung Gottes gerettet worden war, behandelte
er zunächst die Sklaven menschlicher. Nach einigen Jahren gab er
seinen ersten Beruf ganz auf, wurde stattdessen Geistlicher und
trat gemeinsam mit
William
Wilberforce für die Bekämpfung der Sklaverei ein.
Leseprobe |
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Steve Turner
Amazing Grace John Newton und die bewegende
Geschichte seines weltbekannten Liedes: die packende Geschichte
eines Seefahrers, seiner Bekehrung, der Abschaffung der
Sklaverei und einem Lied, das um die Welt geht Brunnen
Verlag, 2024, 208 Seiten, Hardcover, 978-3-7655-1950-5
16,00 EUR
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Amazing Grace - das beliebte Lied mit der eingängigen Melodie
ist weltbekannt. John Newton, schrieb die Verse vor über 200
Jahren im Rückblick auf sein teilweise verpfuschtes und zugleich
abenteuerliches Leben, das in einer Sturmnacht auf hoher SeeZum
300. Geburtstag von John Newton (1725-1807) "Amazing Grace",
das Lied mit der eingängigen Melodie, das besonders nach dem 11.
September 2001 weltweit überall gesungen wurde - hinter dem
großen Hymnus steckt eine ganz ungewöhnliche, ja dramatische
Geschichte. John Newton, der Dichter des Liedes, schrieb die
Verse zum Neujahrstag 1773: Er beschreibt hier, wie ihn die
Gnade ergriffen hat und ihn, der sich von Gott zum Kapitän eines
Sklavenschiffes berufen sah, zu einem Vorkämpfer für die
Abschaffung der Sklaverei werden ließ - denn vor Gott sind alle
Menschen gleich! Wer war dieser Mann, der die "erstaunliche
Gnade" Gottes so ergreifend rühmte? Newton war von einem
Handelsschiff aus Afrika gerettet worden, als er sich während
eines elfstündigen Sturms auf dem Atlantik dem christlichen
Glauben zuwandte. Jahre später als Pfarrer, schrieb er die Hymne
für den Gebrauch in seiner Gemeinde. Im Laufe der
darauffolgenden zwei Jahrhunderte findet sich "Amazing Grace" in
immer mehr Gesangsbüchern, und im zwanzigsten Jahrhundert
avancierte es zu einem Gospel- und Folk-Standard, bevor die
Popmusik es entdeckt. Es wurde bereits von den
unterschiedlichsten Künstlern wie Elvis Presley, Ladysmith Black
Mambazo, Tiny Tim, Al Green, Johnny Cash, Rod Stewart, Chet
Baker und Destiny's Child interpretiert. Von John Newtons
unglaublicher Lebensgeschichte bis zur Rolle der Hymne in der
amerikanischen Spiritualität und Kultur ist Amazing Grace ein
beispielloses Stück Musikgeschichte.
Leseprobe |
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Sklaverei - Antike
Realität und biblische Texte
Katholisches Bibelwerk e.
V., 2023, 80 Seiten, 290 g, broschur, DIN A4, 28 x 22 cm
978-3-948219-55-0 12,80 EUR
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Welt und
Umwelt der Bibel Heft 2/2023, Band 108
Sklaverei war in der
Antike selbstverständlich. Der "roman way of life" funktionierte nicht
ohne Sklavinnen und Sklaven. Auch viele Bibeltexte bezeugen die Existenz
der Sklaverei - von den Zehn Geboten über die Sklavenhaltergleichnisse
Jesu bis zum Philemonbrief Wie sollte man also in den christlichen
Gemeinden mit Sklaven umgehen? Durften sie Ämter bekleiden? Was
bedeutete es, dass alle Menschen vor Gott gleich sind? |
Inhalt
Rainer Kessler Der Gott der Befreiung und die
Sklaverei Sklaverei in den Texten des Alten Testaments [siehe z. B.
2. Mose 13-16, Befreiung aus Ägypten,
Vertrag
über den Verkauf eines Sklaven in Samaria Die Samaria-Papyri
Christian Blumenthal Gleich vor Gott - und untereinander?
Ambivalente Umgangsweisen mit Sklaverei im Neuen Testament
Barbara Leicht Welches Sklavenschicksal steht hinter dem
Philemonbrief? Onesimus: Sklave - Flüchtling - Christ - Mitarbeiter
Elisabeth Herrmann-Otto Unverzichtbar für den roman way of life
Die Rolle von Sklaven und Sklavinnen im Römischen Reich
Elisabeth
Herrmann-Otto Wie wurde Sklaverei gerechtfertigt? |
Elisabeth Herrmann-Otto Freie - Unfreie - Freigelassene Das
römische Modell einer transitorischen Sklaverei
Christian Hornung
Sklave und zugleich Bischof? "Abhängige" im Klerus der Spätantike
Manuel Krumbiegel Eine Frage der Haltung? Wie das Christentum
der Sklaverei einen neuen Rahmen gab
Heike Grieser Kann
Sklaverei gerecht sein? Debatten frühchristlicher Autoren
Johanna Schwarz und Julia Winnebeck Sklaven Gottes - Sklaven der
Kirche Der Umgang mit Sklavinnen und Sklaven im Mönchtum
Interview mit Doris Köhncke "Die Fesseln sind nicht so sichtbar, aber
sehr, sehr stark" Menschenhandel heute |
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Christoph Haar Slavery, Law and Religion in the Early
Modern Period
Ferdinand Schöningh, 2024, 250
Seiten, Hardcover, 978-3-506-79632-5 129,00
EUR
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Law and Religion in
the Early Modern Period / Recht und Religion in der Frühen Neuzeit
Band 7 English: This book examines enslavement,
slavery and the global slave trade
through the lens of law and religion in the period c. 1500-1800,
revealing the discursive and practical contexts in which relations
of slavery appeared across different settings around the globe. The
volume adds to current research trends in the historical disciplines
by incorporating underexamined geographical areas, by drawing on
conceptual work on the meaning of slavery and by supporting
interdisciplinary scholarship. Approaches from cultural,
intellectual, religious and legal history feature in this volume and
enter into conversation. Moreover, the individual chapters move
across time and space, inviting the reader to consider the spectrum
of slaveries in the early modern world. One key theme throughout the
volume lies in taking up the perspectives of law and religion to
analyse how local cultural settings as well as semantic
appropriations shaped relations of slavery. |
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Maria Madalena Brito The Slave is a Human Person
Ferdinand Schöningh, 2024, 400 Seiten, Hardcover,
978-3-506-79486-4 138,00 EUR
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Law and Religion in
the Early Modern Period / Recht und Religion in der Frühen Neuzeit
Band 6 English: Fernão Pérez’s "De restitutione" and the
Debate on Slavery in Early Modern
Portugal With the edition, translation and study of a 16th
century moral theology treatise, Maria Madalena Brito shows how this
discipline was the area par excellence for critical debate on
slavery in Portugal at this time. This was substantial in comparison
with what occurred in other areas of Portuguese culture. Any
questioning of slavery then involved enormous theoretical and
practical complexity as there was a conflict between what was ideal
at the level of conscience and what was felt at the time as a
condition for the economic prosperity of an entire empire. Neither
Fernão Pérez nor other Professors in Portugal condemned slavery in
absolute terms. However, Pérez and other theologians approached
sensitive subjects, suggesting the limitation of slave trade,
denouncing situations of injustice and violence towards the slave,
demanding restitution of freedom to slaves who were not so by just
title. They stressed the humanity of the slave based on their
Christian conscience and on classical principles of natural law.
Blick ins Buch |
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Harriet Beecher Stowe
Onkel Toms Hütte
Anaconda Verlag, 2013, 640
Seiten, 550 g, Hardcover, 978-3-7306-0036-8 7,95 EUR
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Ein aufwühlendes Plädoyer gegen die
Sklaverei in Amerika. Spannende
Geschichte und politische Streitschrift - Harriet Beecher Stowes
aufrüttelnder Roman 'Onkel Toms Hütte'
(1852) vereint diese scheinbaren Gegensätze auf einzigartige Weise.
Tolstoi verglich ihn begeistert mit der Erzählkunst Charles
Dickens', Heine gar mit der Bibel. Bereits von der ersten
Buchausgabe wurden rund 300 000 Exemplare verkauft - ein fulminanter
Erfolg. Die hohe erzählerische Güte des Romans und die Redlichkeit
seiner Autorin im Kampf gegen die Sklaverei sind bis heute
unbestritten und machen ihn zu einem Klassiker der amerikanischen
Literatur.
Leseprobe
Dazu lieferbar: Palmzweige Heft 61,
Wie Onkel Toms Hütte entstand |
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Josef F. Spiegel Lydia
Purpurhändlerin in Philippi. Roman St.
Benno-Verlag, 2022, 280 Seiten, Hardcover, 978-3-7462-6131-7
9,95 EUR
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Ihr Lebensweg beginnt turbulent: Geboren als
thrakische Prinzessin wird sie in die Sklaverei
verkauft, später
freigelassen und entwickelt sich zu einer erfolgreichen Händlerin in
Philippi:
Lydia, die erste getaufte Christin Europas. Sie ist
gebildet und selbstbewusst – und sie ist auf der Suche. Als
Lydia Kontakt zur jüdischen Gemeinde knüpft,
hört sie zum ersten Mal von Jesus. Dann taucht der Apostel Paulus im Ort
auf und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Lydias spannende
Geschichte wird hier mitreißend geschildert. Dabei entsteht das Bild
prallen Lebens im antiken Mazedonien zwischen hellenistischer, römischer
und jüdischer Kultur. Ein Buch, das die biblischen Überlieferungen
lebendig werden lässt.
- das Schicksal der ersten Christin
Europas - authentisch und spannend erzählt - Prinzessin, Sklavin,
Geschäftsfrau – eine faszinierende Frau der Bibel |
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Francine Rivers Hadassa Eine Sklavin
in Rom 70 n. Chr.: Rom zerstört Jerusalem, Hadassa als
Sklavin in Rom Gerth Medien, 478 Seiten, Hardcover
978-3-86591-890-1 22,00 EUR
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1. Band der Hadassa Serie: Hadassa, eine
Sklavin in Rom
Roman
Römische Legionäre zerstören 70 n. Chr. Jerusalem. Die junge
Judenchristin Hadassa überlebt als Einzige und wird als Sklavin nach Rom
verschleppt. Sie landet in der reichen Familie der Valerianer. Als
Dienerin der verwöhnten Julia lernt sie die römische Gesellschaft mit
ihrem Luxus, ihren Intrigen und ihrer Hoffnungslosigkeit kennen. Doch
sie findet auch Liebe und Anerkennung bei ihren neuen Herren – besonders
bei Marcus, dem Sohn des Hauses. Und sie stößt auf andere Christen, die
sich heimlich im Untergrund treffen. Hadassa schließt sich ihnen an –
und bringt sich damit in höchste Gefahr ... Die sprachlich
überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Bestsellers von Francine
Rivers.
Leseprobe |
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Eckart Reinmuth
Der Brief des Paulus an Philemon
Evangelisches Verlagshaus, 2006, 160 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02352-3
24,00 EUR
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Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament
(ThHK), Band 11 Der
Philemonbrief, ein kurzes
Schreiben des Paulus an einen christlichen
Sklavenbesitzer, wird
in historischer und theologischer Hinsicht interpretiert. Dabei
kommt sowohl die Vorgeschichte, ohne die dieser Brief
unverständlich bleibt, als auch seine Aktualität zur Sprache.
Der Kommentar liest den Philemonbrief im Kontext moderner
Lebens- und Arbeitsbedingungen, die trotz aller Unterschiede
bestürzende Analogien zur antiken Sklaverei aufweisen. Diesem
wachsenden Problemfeld können Christen und Kirchen sich nicht
entziehen.
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Nikolaus Walter / E. Reinmuth / P.
Lampe
Die Briefe an die Philipper, Thessalonicher und an Philemon
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 240 Seiten, kartoniert,
978-3-525-51381-1
45,00 EUR
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Das
Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 8 Unter den Briefen des Apostels
Paulus ist der an die Gemeinde in
Philippi
der einzige, der nicht durch Anfragen oder gar Mißstände in der
Gemeinde veranlaßt ist. So kann Paulus, obwohl er sich in Haft
befindet, relativ entspannt über Themen schreiben, die ihm selbst am
Herzen liegen, die aber natürlich für die Gemeinde wichtig sind. Der
Brief ist von der Freude über das Leben mit Christus, aber auch vom
Ernst des Leiden-Müssens für ihn und von der Mahnung, sich in der
Orientierung auf ihn nicht beirren zu lassen, bestimmt. Die
Auslegung möchte die geschichtlichen Zusammenhänge und die
theologischen Themen des Briefes auch Nicht-Fachleuten erschließen.
Der erste Thessalonicherbrief wird als
ältester Paulusbrief, der zweite
Thessalonicherbrief als pseudepigraphes Schreiben, das auf den
ersten Brief Bezug nimmt, behandelt. Das Hauptinteresse der
Kommentierung liegt auf einer möglichst klaren Darstellung des
Sachgehalts der Texte, ihrer Voraussetzungen, argumentativen
Struktur und Zielsetzung.
In einem Exkurs zur neutestamentlichen Pseudepigraphie wird
versucht, das Verständnis dieses neutestamentlichen Phänomens unter
Berücksichtigung der frühchristlichen Literaturgeschichte mit neuen
Einsichten zu bereichern. Vor dem Hintergrund antiker Rechts-texte
werden Anlaß und Situation des
Philemonbriefes neu analysiert. Der Brief vermittelt in einem
Streitfall, aber es geht nicht auch noch um Sklavenflucht. Das
erleichtert das Verständnis dieses Schreibens, das wertvolle
Einsichten über die rechte Art urchristlichen Zusammenlebens, über
die urchristliche Stellung zur Sklaverei, aber auch über Paulus'
Umgang mit seinem Apostolat vermittelt. So kommt der Seelsorger
Paulus in den Blick, aber auch seine rhetorische Kunst, die sich
auch psychologisch erläutern läßt, ohne daß dadurch der
theologischen Dimension etwas genommen würde. |
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Peter
Arzt-Grabner
Philemon
Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 304 Seiten, Leinen,
3-525-51000-4
978-3-525-51000-1
49,00 EUR
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Papyrologische Kommentare zum Neuen
Testament (PKNT) Band 1 Eine neue Auslegung des
Philemonbriefes, der eine Petition um den Sklaven
Onesimus enthält, der von Paulus als
"Mitarbeiter" der Hausgemeinde des
Briefempfängers Philemon bezeichnet wird - ein Hinweis
auf die Zulassung von Sklaven zu Ämtern in der Alten
Kirche.
Der Kommentar macht auf dem Hintergrund dokumentarischer
Papyri und Ostraka (Scherben) deutlich, wie sehr Paulus
in der alltäglichen Sprachwelt seiner Umgebung
beheimatet ist. Im Besonderen zeigt sich z.B., welche
brieflichen Formeln er im Einklang mit dem allgemeinen
hellenistischen Formular verwendet und wo und warum er
sich davon individuell abhebt, wie sehr er (z.B. in
Fragen der Gemeinde- und Missionsstruktur) das Vokabular
und die Strukturen seines Handwerksbereiches verwendet,
wo er damalige Ansichten zur Sklaverei teilt, und worin
er unerwartete Lösungen sieht. - Philemon soll seinen
Sklaven als Partner, d.h. auch als Geschäftspartner
aufnehmen. |
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