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Literaturgottesdienste Theologie und Literatur, Einzeltitel Poetikdozentur Literatur und Religion, Herder Verlag Theologie und Literatur, Matthias Grünewald Verlag Literatur und Religion, Patmos Verlag Paradosis. Beiträge zur Geschichte der altchristlichen Literatur und Theologie

Theologie und Literatur, Einzeltitel

978-3-429-04426-8 Erich Garhammer
Erzähl mir von Gott
Theologie und Literatur auf Augenhöhe
Echter Verlag, 2018, 168 Seiten, broschur, 12 x 20 cm
978-3-429-04426-8
14,90 EUR Warenkorb
Von Gott zu sprechen ist risikoreich, ein Abenteuer und immer neu ein Erlebnis. In diesem Sinne sind die Beiträge in diesem Buch ein Versuch, den Glauben redlich und in angemessener Sprache für heute zu buchstabieren und von Gott erzählend zu sprechen. Literatur-theologische „Fallschirmsprünge“ als „Dreinrede“ gegen Sprachschlamperei und Trivialitätenkonjunktur in kirchlicher Verkündigung.
978-3-7867-3105-4 Georg Langenhorst / Eva Willebrand
Literatur auf Gottes Spuren
Religiöses Lernen mit literarischen Texten des 21. Jahrhunderts
Matthias-Grünewald Verlag, 2017, 272 Seiten, Paperback, 14 x 22 cm
978-3-7867-3105-4
20,00 EUR Warenkorb

Zeitgenössische Schriftstellerinnen und Schriftsteller thematisieren Christentum und Glauben immer wieder als Schatz.

20 solcher Texte, auch aus der Kinder- und Jugendliteratur, stellen die Autor*innen dieses Praxisbandes vor und geben Interpretationshilfen. Jeder Beitrag ist klar gegliedert: literarischer Text – Kontext des Textauszugs – Interpretationshinweise – Angaben zum Autor, zur Autorin.

Vertreten sind: Tamara Bach, Erika Burkart, Ernesto Cardenal, Cassandra Clare, Wolfgang Herrndorf, Daniel Kehlmann, Navid Kermani, Andreas Knapp, Michael Krüger, Eva Lezzi, Makiia Lucier, Esther Maria Magnis, Nils Mohl, Jürg Schubiger, Leonardo Padura, Ralf Rothmann, Joanne K. Rowling, Patrick Roth, Rafik Schami, Elif Shafak
Leseprobe
978-3-643-13902-3 Lilli Ohliger
Das Narrativ der Schöpfung
Zur Rezeption alttestamentlicher Schöpfungsmythen in ausgewählter neuerer Literatur
LIT Verlag, 2018, 264 Seiten, Broschur,
978-3-643-13902-3
39,90 EUR Warenkorb
Altes Testament und Moderne Band 30

Die Bibel war immer schon und ist immer noch Quelle der Kunst, Musik und Literatur und wird auch in neuer Literatur auf unterschiedlichste Weise rezipiert. Diese Arbeit sucht daher nach einem methodischen Zugang, um historisch-kritische Bibelwissenschaft und literaturwissenschaftliche Analyse zu verbinden. Dazu werden die biblischen Schöpfungserzählungen und drei Werke der neueren Literatur (P. Süskind, Das Parfum; J. Richter, Der Anfang von allem; A. Lightman, Mr g), die sich auf unterschiedlichste Weise biblischer Strukturelemente, Themen oder Motive bedienen, analysiert und an ihnen beispielhaft aufgezeigt, wie die Rezeption die jeweiligen Werke beeinflusst.
978-3-476-02684-2 Norbert Mecklenburg
Der Prophet der Deutschen
Martin Luther im Spiegel der Literatur
Metzler Verlag, 2016, 314 Seiten, Hardcover
978-3-476-02684-2
59,99 EUR Warenkorb
Das Buch bietet eine kritische Literaturgeschichte der Lutherbilder von der Reformationszeit bis zur Gegenwart. Fünf Jahrhunderte lang haben sich viele Autoren über das welthistorische Individuum Martin Luther geäußert und es literarisch darzustellen versucht, von Hans Sachs über Herder, Goethe und Kleist bis hin zu Thomas Mann, Dieter Forte und Rolf Hochhuth. Luther wurde mit den verschiedensten literarischen Mitteln und Effekten inszeniert, etwa als die wittenbergische Nachtigall , der eislebische christliche Ritter , die mächtige Eiche deutschen Stammes , der stiernackige Gottesbarbar . Die Literatur hat sich an der Fabrikation eines Luther-Mythos beteiligt, der den Reformator zu einem Propheten der Deutschen erhob, und ebenso an der Destruktion dieses Mythos.
Vorwort /  Inhaltsverzeichnis / Leseprobe
Claudia Nieser
Hagars Töchter
Der Islam im Werk Assia Djebars

Matthias-Grünewald Verlag, 2011, 368 Seiten, Paperback, 14 x 22 cm
978-3-7867-2871-9

29,90 EUR
Die Romane der algerischen Schriftstellerin Assia Djebar – im Jahr 2000 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet – behandeln Themen von höchster Aktualität: den Islam, seine prägende Kraft auf die Gesellschaft und besonders die gesellschaftliche Rolle von Frauen.
Claudia Nieser beschreibt, wie Assia Djebar in ihren Romanen den Einfluss islamischer Kultur auf weibliche Lebensläufe darstellt, die Einschränkung von Freiheiten im Namen der Religion hinterfragt und Wege zur Überwindung dieser Einschränkungen aufzeigt. Dabei entsteht ein vielgestaltiges Bild des Islam – ganz anders als die gängigen stereotypen Darstellungen. Claudia Nieser stellt das Werk Assia Djebars in Beziehung zur biblischen Gestalt der Hagar, die eine Vorlage bietet, fundamentalistischen Bestrebungen, die das »Andere« und »Fremde« ausgrenzen oder gar bekämpfen wollen, zu widerstehen.
Leseprobe
Vera - Sabine Winkler
Leise Bekenntnisse

Die Bedeutung der Poesie für die Sprache der Liturgie am Beispiel von Hilde Domin
Schwabenverlag, 2009, 480 Seiten, Paperback, 14,5 x 22,5 cm
978-3-7867-2788-0

39,90 EUR
»Wenn ein Mensch in Not ist, hilft ein Gebet, ein Gespräch oder ein Gedicht.«
Dies kann Hilde Domin sagen, da sie um die Wirkkraft der Worte weiß und selbst in schwierigen Zeiten ihres Lebens vom Wort gelebt hat. Sie will es sagen, damit das Vertrauen in das helfende Wort nicht aufhört.
Das Werk Domins zeigt, wie mit sprachlichen Möglichkeiten aufmerksam, kreativ und reflektiert umgegangen werden kann. Eine solche Sprache zu finden ist nicht allein für die Poesie bedeutsam – auch die Liturgie kann ihre lebensdeutende Botschaft nur vermitteln, wenn sie Worte dafür findet, die berühren und bewegen.
Vera-Sabine Winkler entwickelt in der Auseinandersetzung mit Hilde Domins Lebensweg und Schriften den Entwurf einer theopoetischen Liturgie, die für Gemeinde wie Ausbildung inspirierend ist.
• interessanter Neuansatz für eine verantwortete zeitgemäße Liturgie
• reiches Quellenmaterial und Bilder von Hilde Domin
• richtungsweisend für die pastorale Praxis wie für die Aus- und Fortbildung
Leseprobe
Karin Schöpflin
Die Bibel in der Weltliteratur

Uni - Taschenbücher (UTB), 2011, 300 Seiten, kartoniert,
978-3-8252-3498-0
11,99 EUR
Wie hat die Bibel in der Weltliteratur gewirkt? Karin Schöpflin bietet grundlegendes Wissen über die biblischen Schriften des Alten und Neuen Testaments unter Zuspitzung auf rezeptionsgeschichtlich bedeutsame Inhalte, Erzählmuster, Gestalten und Motive. An ausgewählten epischen, dramatischen und lyrischen Werken aus der englischen, deutschen, italienischen, französischen, spanischen, russischen und amerikanischen Literatur zeigt die Autorin exemplarisch, wie Dichter aus der Bibel schöpften, sie sich aneigneten und (neu) interpretierten. Diese literarische Kulturgeschichte der Bibel von Dante bis in die Gegenwart möchte auch zu eigenem Entdecken biblischer Spuren in der Literatur anregen.
978-3-7859-1185-3 Bertram Kircher
Die Bibel der Frauen
Dichterinnen erzählen das Alte Testament
Lutherisches Verlagshaus, 2014, 432 Seiten, Gebunden, 14 x 21 cm
978-3-7859-1185-3
24,95 EUR
Die Bibel der Frauen“ versammelt ausschließlich Texte von Autorinnen. Vom Mittelalter bis zur Literatur der Gegenwart sind alle Autorinnen vertreten, die Rang und Namen in der Dichterwelt haben. Der ganze Kosmos des Alten Testaments
wird in dieser einzigartigen Sammlung umfassend dargestellt. Sie erschließt ein neues erstmals ausschließlich weibliches Verständnis der biblischen Botschaft. Dabei lädt die Sprache der Dichtung dazu ein, dem Text des Alten Testaments neue Töne abzulauschen und Alt-Vertrautes „in den Worten der Dichterinnen“ neu wahrzunehmen.

Bertram Kircher (Hg.), geb. 1941 in Köln, Literaturarchäologe und ehrenamtlicher Museumsleiter des Weberei- Museums Kircher in Oberweser-Gieselwerder. Autor und Herausgeber zahlreicher Sachbu¨cher und Anthologien, u.a. die „Bibel in den Worten der Dichter“(1995), Initiator der Gemeinschafts-Präsentation 2014 der „Museumsmeile Wesertal“ mit dem Titel: „Gott hat viele Wohnungen– Glaubensvielfalt im Wesertal“. Lebt mit Ehefrau Nora Kircher und den beiden Katern Browny und Blacky in Lippoldsberg.
978-3-8471-0375-2 Tim Lörke
Religion und Literatur im 20. und 21. Jahrhundert
Motive, Sprechweisen, Medien
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress, 2015, 714 Seiten, Gebunden, 15,5 x 23,2 cm
978-3-8471-0375-2
89,99 EUR
Der Band widmet sich verschiedenen Formen von Religion und Religiosität in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei reicht der Raum von konfessionell gebundener Literatur bis hin zu freien Formen eines religiösen Sprechens, die sich auf den Einzelnen, seine Erfahrung und Selbstreflexion beschränken oder aber in der Entstehung neuer religiöser Gruppen niederschlagen. In den Blick rückt zudem die Frage nach den Möglichkeiten des literarischen Sprechens vom Religiösen. Der Band widmet sich nicht zuletzt auch verschiedenen Genres, die sich mit Religion und Religiosität kritisch oder affirmativ auseinandersetzen, wobei sich das Feld hier über den Bereich der Schriftkultur hinaus zur Untersuchung anderer medialer Formen (etwa des Films, des Comics, der Fernsehserie oder des Computerspiels) öffnet.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Dr. Tim Lörke ist Lehrbeauftragter am Institut für deutsche und niederländische Philologie der FU Berlin.
Robert Walter-Jochum ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche und niederländische Philologie der FU Berlin.

3-7887-0593-0 Paul König
Gesang aus dem Feuerofen
Gedichte des geistlichen Jahres und Das Zürcher Spiel von Nebukadnezar

Neukirchener Verlag, 1980, ca 175 Seiten, 6 Zeichnungen, Leinen, Schutzumschlag, Großformat 30 x 21,5 cm
3-7887-0593-0
24,00 EUR Warenkorb
Paul König unternimmt es, den Leser mit seiner geistlichen Lyrik in das vielfach fremd gewordene Kirchenjahr einzustimmen.
Die Gedichte stehen ganz für sich und können gleichwohl als Auslegungen und Meditationshilfen der biblischen Perikopen zu den jeweiligen Sonntagen verstnden werden.

Der Gedichtband Paul Königs scheint mir in seinem Gesamtduktus sußergewöhnlich und in einem paradoxen Sinn zeitgemäß.
Ist er doch in mehrfachem Sinn, nämlich sprachlich wie inhaltlich gegen den vorwiegenden Trend zur Auflösung dessen, was in allen Kulturen als ein Gedicht galt, verfaßt, in einer Sprache, die sowohl in der Straffheit der -klassischen- Form wie in der Lockerung dichterischer Prosa, wie sogar in Zwischenformen zwischen beidem, stets persönlich geprägt, kritisch gewählt, allem Klischee fern ist.
Die Verknüpfung der Gedichte mit dem geistlichen Jahr ist überraschend und zwingt den Leser oft wider Willen zu fruchtbarem Nachdenken.
Hans Urs von Balthasar
Inhaltsverzeichnis mit Bibelstellen

 

     
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 18.09.2018, DH