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Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes zur Erforschung der
mittelalterlichen Theologie und Philosophie |
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Herausgegeben von Michael Schmaus†, Werner Dettloff, Richard
Heinzmann, Ulrich HorstDas Grabmann-Institut ist eine im
deutschsprachigen Raum einzigartige Einrichtung zur Erforschung und
Lehre der Theologiegeschichte. Es wurde 1953 von Michael Schmaus als
Institut zur Erforschung der mittelalterlichen Theologie und
Philosophie gegründet, das die Forschungen und die Tradition des
Vorgängers von Schmaus auf dem Münchener Lehrstuhl für Dogmatik,
Martin Grabmann, fortführen soll. In der Reihe "Veröffentlichungen
des Grabmann-Instituts" werden Editionen und Studien publiziert, die
entweder am Grabmann-Institut selbst entstanden sind oder einen
wertvollen Beitrag zu dessen Forschungsschwerpunkten beinhalten. Das
Schwergewicht der Publikationsreihe liegt auf der mittelalterlichen
Theologie, wobei sich der zeitliche Bogen aber von der ausgehenden
Antike bis in die Neuzeit spannt. Das historische Interesse
verbindet sich mit dem systematischen Blickwinkel. In den Bänden
werden Themen der Dogmengeschichte (etwa Sakramententheologie,
Christologie) behandelt, sowie herausragende und bisher weniger
bekannte Theologen mit ihren Werken und ihrem Einfluss vorgestellt.
Gebührende Berücksichtigung finden auch die Gebiete Philosophie und
Spiritualität (z.B. ordensspezifische Ausprägungen, Texte der
Mystik, der christlichen Dichtung und Liturgie), die wesentlich zur
mittelalterlichen Theologie gehören |
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Rebecca Milena Fuchs Zur Anschauung von "Leben" bei
Hildegard von Bingen Ein Schnittpunkt von Poesie und
Theologie De Gruyter, 2016, 396 Seiten, Hardcover,
978-3-11-043955-7 108,95 EUR
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Veröffentlichungen des
Grabmann-Institutes zur Erforschung der mittelalterlichen Theologie
und Philosophie Band 60 Das gegenwärtig erst im Aufbau
begriffene Untersuchungsfeld einer Theologie des Lebens bedarf einer
Erforschung von Marksteinen in der Deutung des Johannesevangeliums.
Dabei ist eine grundlegende Erfordernis für eine
systematisch-theologische Interpretation des Werkes von Hildegard
von
Bingen eine
dichte Bezugnahme auf die lateinischen Originaltexte. Daher stellt
diese Arbeit eine Methodologie für eine vorrangig textimmanente
Analyse ausgewählter visiones der Hildegard vor. Dementsprechend
werden je vier visiones aus dem Liber Scivias und aus dem Liber
Divinorum Operum detailliert nach formalen und stilistischen
Kriterien untersucht, um sodann jeweils den theologischen Gehalt der
Bildsprachlichkeit für eine Theologie des Lebens zu erheben. Dabei
erweist sich der Begriff des Lebens als ein theologischer
Knotenpunkt, auf den die Gedankengänge von Erkenntnistheorie,
Trinitäslehre, Schöpfungslehre, Gnadenlehre, Soteriologie und
Ekklesiologie zulaufen. Die Ergebnisse der Einzeluntersuchungen
werden in einem dritten Schritt in eine innovative Systematisierung
das ideengeschichtliche Spielfeldes für den Begriff des Lebens von
der Antike bis zu Hildegard eingeordnet, unter besonderer
Berücksichtigung der Eriugena-Rezeption.
Blick ins Buch |
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Klaus Wolf Papst Pius II. an Sultan Mehmet II.
Die Übersetzung der 'Epistola ad Mahumetem' durch
Michael Christan De Gruyter, 2016, 156 Seiten, Hardcover,
978-3-11-035768-4 65,95 EUR
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1458 - 1464
Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes zur Erforschung der
mittelalterlichen Theologie und Philosophie Band 59
Mit diesem Buch liegt zum ersten Mal eine Edition der
frühneuhochdeutschen Übersetzung des Traktats Epistola ad Mahumetem
vor. Der Humanist Michael Christan übersetzte im ausgehenden 15.
Jahrhundert dieses für die osmanisch-christlichen Beziehungen
zentrale Werk des Papstes Pius II. (Enea Silvio Piccolomini) aus dem
Lateinischen. Mehr noch als der tatsächliche Kreuzzug des Papstes
wirkte sein literarischer Kreuzzug in der Epistola und weiteren
Schriften nach. Schließlich wurde das lateinische Ausgangswerk
Piccolominis selbst zur wichtigsten Quellen des frühneuzeitlichen
Osmanenbildes. Die Edition der Übersetzung liefert somit einen
wichtigen Beitrag zur Humanismusforschung, zur Germanistik, wie auch
für die mittelalterliche sowie frühneuzeitliche Kirchengeschichte.
Blick ins Buch Pius II. (bürgerlich Enea Silvio Piccolomini,
lateinisch Aeneas Silvius P., auch Eneas Sylvius; * 18. Oktober 1405
in Corsignano, nach ihm Pienza genannt, bei Siena; † 14. August 1464
in Ancona) war von 1458 bis 1464 Papst. |
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Christian Schäfer Thomas von Aquins gründlichere
Behandlung der Übel
de Gruyter, 2013, 224 Seiten,
Hardcover, 978-3-05-006076-7 99,95 EUR
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Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes zur Erforschung der
mittelalterlichen Theologie und Philosophie Band 57
Eine Auswahlinterpretation der Schrift "De malo"
Ein
philosophische Kommentar- oder Interpretationswerk zu
De malo fehlt im deutschsprachigen
Raum. Christian Schäfer bietet mit diesem Kommentar auch solchen
Lesern, die sich noch nie näher mit der Quaestionenmethode und
generell mit der scholastischen Philosophie vertraut gemacht haben,
eine gewinnbringende und am Originaltext nachvollziehbare Lektüre
eines der philosophisch herausforderndsten Werke des
Thomas von Aquin.
Inhaltsverzeichnis |
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